27. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Frisbee-Team gewinnt Hallenmeisterschaft
In einem hart umkämpften Endspiel setzten sich die Herren von
„Frühsport 02“ mit 15:13 am vergangenen Sonntag gegen die „Zamperl“ aus
Unterföhring bei München.
. Der Sieg stellt gleichzeitig den größten Erfolg der Frisbee-Sparte
seit dem Gewinn des Freiluft-Titels im Jahr 2004, teilte der
Sportverein am gestrigen Dienstag in einer Presseerklärung mit. Dabei
ließen sich die Kölner lange Zeit, bis die Teilnahme an der Endrunde
gesichert war. Die Mannschaft des ASV Köln erreichte als letzte der
insgesamt sieben Mannschaften die Setzliste des Abschlussturniers.
Nachdem sie am ersten Turniertag alle vier Spiele für sich entscheiden
konnten, von den zwei nachfolgenden Partien mussten die Kölner
allerdings eine abgeben, sie unterlagen im zweiten Sonntagsspiel dem
späteren Finalgegner zunächst mit zwei Punkten
Im abschließenden Finalspiel waren die Kölner Frisbee-Herren allerdings
nicht mehr zu stoppen. Doch auch der Gegner aus Süddeutschland zeigte
eine starke Leistung. Mit 7:6 für Köln ging es in die Pause. Die
Kölner, die in diesem Jahr erstmals das Finale einer
Hallenmeisterschaft erreichen konnte, zogen nach der Pause auf 14:10
davon. Doch selbst dann ließen die Oberbayern nicht nach und holten
drei Punkte in Folge auf, ehe der ASV die vierte „Match-Disk“
verwandeln konnte. Neben dem Herrenteam nahmen noch zwei weitere
ASV-Mannschaften an dem Turnier in der Pfalz teil. Die „Dominas“
errangen den fünften Platz der Damenliga, das zweite Herrenteam
„Frühsport 05“ erzielte den sechsten Platz in der zweiten offenen
Herrenliga
Beim Ultimate Frisbee ist dem American Football angelehnt. Innerhalb
eines rechteckigen Spielfeld werfen sich die sieben Spieler eines Teams
die flache 175 Gramm schwere Scheibe zu. Ziel ist es, ohne mit der
Scheibe zu laufen, alleine durch Passwürfe und Laufspiel in die
gegnerische Endzone zu gelangen. Das Freiliuft-Spielfeld selbst ist 100
Meter lang und 37 Meter breit, die Endzone selbst ist auf beiden Seiten
18 Meter lang, das eigentliche Hauptfeld somit 64 Meter. In der Halle
spielen fünf gegen fünf auf einem kleineren Spielfeld. Die Sportart
kommt als eine der wenigen überhaupt ohne Schiedsrichter aus. Strittige
Situationen werden durch lautes Rufen der Spieler signalisiert, es
erfolgt eine Aussprache der Beteiligten, die bei einer solchen
Unterbrechung die Sache unter sich regeln. Ähnlich wie beim Basketball
wird generell jede Berührung als „foul“ gewertet. Ausnahmen sind
„beiläufige“ Berührungen, die zudem keinen Einfluss auf das
Spielgeschehen haben.

























