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27. 05. 2012
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Kölner Sportjahr 2011: 25 Events mit großer Vielfalt


30.11.2010 15:41 von:

Schlagwörter: Köln,Sportstadt,Sport,Highlight,Event,2010,2011,Frauenfußball,Pokalfinale,Oberbü

Das Jahr 2010 war das Sportjahr für die Stadt Köln. Gleich mehrere Großevents lockten zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland in die Domstadt. Zu den absoluten Höhepunkten gehörten sicher die Eishockey-Weltmeisterschaft und die Gay Games 2010 mit ihrer bunten Mischung aus Spitzen- und Breitensport. Mit dem Handball-Europacupfinale der IHF ("Final Four") hat sich die Stadt auch in dieser Sportart ins internationale Licht der Öffentlichkeit katapultiert. Und schließlich dürfte die Premiere des Pokalfinales im Damenfußball im vergangenen Jahr sogar über einen neuen Europarekord bei den Zuschauerzahlen freuen. 26.282 Menschen, so die offizielle Zahl, wohnten der erstmals vom Männerfinale getrennten Begegnung zwischen Duisburg und Jena. Um der Premiere einen würdigen Rahmen zu bieten, organisierte das Sportamt der Stadt Köln rund um das Pokalfinale in diesem Jahr ein riesiges Familienfest. Sport zum Anfassen und eine frühsommerliche Witterung überzeugten schließlich auch den Deutschen Fußball-Bund DFB, der ersten Veranstaltung dieser Art eine zweite in der Domstadt folgen zu lassen. Insgesamt 25 sportliche Höhepunkte in der "Sportstadt Köln" listet der neue "Sportkalender" auf. Neben anderen Breitensportarten finden in Köln im kommenden Jahr auch Meisterschaften und Events von eher selteneren Sportarten statt, darunter unter anderem Karate, Rudern oder Wakeboard fahren.

Im Gespräch für eine weitere Stärkung der Sportstadt Köln

"Man kann nicht immer so ein tolles Sportjahr haben wie das zurückliegende. Aber wir wollen daran anknüpfen", versprach Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters bei der heutigen Präsentation der Termine. Roters, selbst begeisterter Marathonläufer und Sportfan, berichtete, wie selbst der gestandene kanadische Ex-Eishockeyspieler Wayne Gretzki von der Kulisse der lanxess arena begeistert war. Überhaupt sind sportliche Großereignisse wie die Eishockey-WM gut für’s Image und vor allem die Bekanntheit des Namens "Köln". "Die Bilder gehen um die Welt", erklärte Roters. Am Rande bestätigte Roters, dass man beim Köln Marathon und beim traditionellen Radrennen "Rund um Köln" für das kommende Jahr die Finanzierung weitgehend gesichert habe. Erst vor wenigen Tagen habe es ein Gespräch zwischen den Vertretern verschiedener Kommunen gegeben, in dem über die bevorstehende Veranstaltung des Radrennens gesprochen wurde. Dabei ging es auch um Zugeständnisse der Kommunen in Sachen Kostenübernahme für Absperrmaßnahmen. Auch in Sachen Köln-Marathin gebe es Bewegung. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit einem potenziellen neuen Hauptsponsor. Namen wollte Roters allerdings nicht verraten.

Frauenfußball – ein touristisches Highlight

Prominente Unterstützung hatten sich die Kölner Verantwortlichen am heutigen Dienstag ins Rathaus geholt. Sonja Fuss, die als Botschafterin schon im Vorfeld der diesjährigen Pokalfinalpremiere kräftig die Werbetrommel für Köln und für ihre Sportart gerührt hatte, bestätigte den Eindruck der Offiziellen. "Ich war beeindruckt von Köln. Ganz Deutschland hat uns darum beneidet, es war ein Riesenerfolg", so die aktive Spielerin. Wegen der Frauenfußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr musste der DFB jedoch den Termin für das Pokalfinale um einige Wochen vorverlegen. Die Begegnung findet im kommenden Jahr bereits am 26. März statt. Nicht nur die Veranstalter hoffen auf günstige Witterungsbedingungen. In der Vergangenheit gab es zu diesem Zeitpunkt eine Spanne von strengem Dauerfrost bis hin zu frühsommerlicher Witterung, wie ein Blick in die Wetteraufzeichnungen verrät. "Wir sind uns sicher, dass wir trotzdem wieder ein tolles Sportfest für die gesamte Familie bieten werden", erklärte der stellvertretende Leiter des Kölner Sportamtes, Horst Meyer. Derzeit gebe es Verhandlungen mit dem DFB, den Standort Köln auf einer touristischen Plattform zu bewerben, auch wenn Köln selbst nicht Austragungsort von WM-Spielen ist. Dafür wird die Stadt dem DFB vier Standorte von Trainingsplätzen anbieten. Außerdem werden die teilnehmenden Mannschaften, die in Leverkusen ihre Spiele absolvieren, im Kölner Hotel SAS Radisson am Messekreisel nächtigen, wie Meyer bestätigte.

Sport als Türoffner in der Politik

Dass Sport weit über die aktive Betätigung hinaus wichtige Funktionen übernimmt, ist nicht erst seit den Diskussionen um Schulsport und die Bewegung von Kindern bekannt. Sie kann sogar dem Weltfrieden dienen. So hat Köln als einzige Stadt in Deutschland Partnerstädte in Israel (Tel Aviv) als auch im jungen Staat Palästina (Bethlehem). Zwar gebe es derzeit noch Hürden bei der Einreisegenehmigung der Sportler aus Palästina, wie der Chef des Kölner Sportamtes, Dieter Sanden, einräumte. Oberbürgermeister Jürgen Roters zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr zu einer Begegnung zwischen Fußballmannschaften aus beiden Kölner Partnerstädten geben wird. "Sie werden in Köln gegeneinander antreten", versprach das Kölner Stadtoberhaupt. In 14 Tagen tritt Roters einen Besuch im Heiligen Land an. Bei den dortigen Gesprächen mit den Verantwortlichen werde er noch mal nachfragen, versprach Roters abschließend.

Weitere Informationen rund um die Sportstadt Köln finden sie auch im Internet unter: www.sportstadt-koeln.de.







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