27. 05. 2012
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RheinEnergie AG bleibt bis 2013 Namensgeber des Fußballstadions
Damit heißt behält das RheinEnergie-Stadion seinen Namen nun bis zum
Jahr 2013. Die Vertragsverlängerung sorgte für gute Laune auf beiden
Seiten.
„Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln und insbesondere mit dem neuen
Stadion passt hervorragend zu uns. Die Kölner und alle FC-Fans haben
uns als Namenspatron des neu gebauten Stadions voll akzeptiert und
schätzen unseren Einsatz für den FC und dessen professionelle
Nachwuchsarbeit“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der RheinEnergie
Dr. Rolf Martin Schmitz nach der Vertragsverlängerung. „Wir freuen uns
über die Fortsetzung der Partnerschaft mit dem FC. Sie genießt die
volle Unterstützung des RheinEnergie-Aufsichtsrates“, bekräftigt der
Aufsichtsratsvorsitzende, Prof. Dr. Rolf Bietmann. Auch FC-Präsident
Wolfgang Overath freut sich über die Fortsetzung der Partnerschaft:
„Die RheinEnergie ist seit nunmehr fast zehn Jahren ein großer und
starker Partner des 1. FC Köln. Mich macht es stolz, dass die
RheinEnergie mit der Verlängerung des Vertrags das Vertrauen, das sie
in uns setzt, eindrucksvoll dokumentiert. Wir werden alles dafür tun,
dieses Vertrauen wieder zurückzugeben“, versicherte der FC-Präsident.
Das RheinEnergieStadion wurde von 2001 bis 2004 nach den Plänen des
Hamburger Architekturbüros gmp Gerkan, Marg und Partner errichtet. Die
Kosten dafür lagen bei 119,5 Millionen Euro, 25,7 Millionen Euro
steuerte die Stadt Köln bei, den Rest finanziert die Kölner
Sportstätten GmbH als Betreiber. Bei Bundesligaspielen finden dort rund
50.000 Zuschauer, bei internationalen Spielen etwa 46.000 Zuschauer
Platz. Das Internationale Olympische Komitee und die Internationale
Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen verliehen dem
RheinEnergieStadion 2005 eine Bronzemedaille und zeichneten es damit
als eines der besten Sportstätten weltweit aus. Im Rahmen der
FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 wurden dort fünf Spiele ausgetragen.
Ein Jahr zuvor begegneten sich dort auf dem XX. Weltjugendtag junge
Gläubige aus der ganzen Welt. Die RheinEnergie AG ist seit Baubeginn
Namensgeber des Stadions. Zwar nannte das Unternehmen selbst keine
Zahlen. Gerüchte, wonach die jährliche Unterstützung zwischen zwei und
3,5 Millionen Euro liegt, wollte RheinEnergie-Sprecher Christoph Preuß
nicht kommentieren. Allerdings bestätigte Preuß, dass de facto vor
allem die Nachwuchsarbeit des Fußball-Bundesligisten durch das
Engagement gefördert werde.

























