27. 05. 2012
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Rot-Weiß Köln: Männerteam startet mit Niederlage ins Halbfinale
Am gestrigen Samstag fand auf dem Areal des Hockey-Bundesligisten Rot-Weiss Köln das erste Halbfinale in der Serie "best of three" gegen Uhlenhorst Mülheim mit 3:4 verloren. Dabei hatte es noch zur Halbzeitpause richtig gut für die Gastgeber ausgesehen. Schnell ging der Meister der Vorsaison nach Ecken durch Jan-Marco Montag mit 2:0 in Führung. Aber noch in der ersten Halbzeit konnten die Gäste nach dem furiosen Start Spielanteile zurückgewinnen und hatten schon in der ersten Spielzeit Möglichkeiten. Doch bis zum Halbzeitpfiff agierte das Team aus dem Ruhrgebiet glücklos. Und auch wenn sein Team zur Pause vorne lag, schimpfte Rot-Weiss-Trainer Christoph Bechmann wie ein Rohrspatz über die Schiedsrichter-Leistung. "Ich schimpfe nach Spielen nie auf die Schiedsrichter, aber was sich hier heute abgespielt hat, habe ich noch nie erlebt", regte sich Bechmann auf.
Nach der Pause sollte es dann richtig dick für die Kölner kommen. Ebenfalls durch Ecken schafften die Gäste durch Jan Philipp Rabente (45.) und Top-Torschütze Thilo Stralkowski (56.) den 2:2-Ausgleich. Fabian Bauwens-Adenauer brachte zwar in der 65. Minute den amtierenden deutschen Meister im Feldhockey wieder mit 3:2 in Führung. Postwendend aber gelang Jan Fleckhaus der Ausgleich für Mülheim in der 67. Minute, nur drei Minuten später schaffte Jan Gehlen mit dem Schlusspfiff per Strafecke das 3:4-Siegtor für die Gäste. Kölns Trainer setzte nach dem Spiel seine Schimpftirade fort. Sein Team hätte den Sieg eigentlich verdient. "aber heute haben die Schiedsrichter leider das Spiel entschieden. Wir haben Strafecken und Karten gegen uns bekommen, bis wir zurücklagen. Auch die letzte Ecke war eine Fehlentscheidung", so Bechmann nach dem Spiel.

























