27. 05. 2012
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Rot-Weiss Köln scheidet im Halbfinale aus
Der noch amtierende deutsche Meister im Feldhockey wird in diesem Jahr definitiv nicht aus Köln kommen. Am gestrigen Sonntag verlor der Vorjahressieger, das Team von Rot-Weiss Köln, in der dritten und entscheidenden Partie gegen Uhlenhorst Mülheim auswärts mit 2:6. Nun wird der Rivale in Hamburg zum Endspiel um die Meisterschaft antreten. Erst am Tag zuvor hatten sich die Kölner mit einem knappen, aber nicht unverdienten 4:3-Auswärtserfolg sogar die Verlängerung gesichert. Doch nach der klaren Niederlage am gestrigen Sonntag war Schluss. Die Gäste aus der Domstadt zeigten sich dabei als faire Verlierer. "Gratulation an die Mülheimer. Alles in allem hat heute die bessere Mannschaft gewonnen", so Kölns Trainer Christoph Bechmann nach der Partie. Köln hat am kommenden Samstag noch die Chance im kleinen Finale gegen den UHC Hamburg die Bronzemedaille zu holen.
Vor 1100 Zuschauern in Mülheim hatten die Kölner zwar den psychologischen Vorteil in dieser Situation, doch die Gastgeber ließen sich davon kaum beeindrucken. Selbst die 1:0-Führung der Gäste durch Timo Weißenborn in der sechsten Minute konnte die Mülheimer kaum aus der Ruhe bringen. Bereits drei Minuten später fiel de Ausgleich durch Jannik Otto. In der Folge verloren die Gäste selbst den Faden, hinzu kamen individuelle Fehler. Die Quittung kam postwendend, nach einer Viertelstunde brachte Ole Keusgen sein Team erstmals in Führung. Die nächsten beiden Treffer erzielte Thilo Stralkowski, zunächst nach einer Strafecke in der 30., dann zwei Minuten später aus dem Spiel heraus. Mit dem 4:1-Pausenstand war bereits zur Halbzeit eine Vorentscheidung gefallen.
In Halbzeit zwei hatten erneut die Gäste aus der Millionenstadt am Rhein den besseren Start. Nach 42 Minuten keimte sogar noch etwas Hoffnung aus, als Robbert Kempermann nach einer Ecke den 2:4-Anschlusstreffer erzielte. Aber auch diesmal währte die Freude über den Treffer nicht lange. Denn aus ihrer optischen Überlegenheit konnte Rot-Weiss keinen Profit mehr schlagen. Stattdessen kassierte die Kölner Abwehr in der 61. Minute durch Stralkowski und drei Minuten später durch Johannes Schmitz zwei weitere Treffer. Damit war der amtierende deutsche Meister endgültig ausgeschieden.

























