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27. 05. 2012
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Rot-Weiß Köln siegt auswärts gegen Harvesterhude


16.01.2010 20:50 von:

Schlagwörter: Köln,Rot-Weiß Köln,Damenhockey,Viertelfinale,Harvesterhude,andel's Final Four,Be

Nach einem Jahr "Endrunden-Abstinenz" haben die Damen von Rot-Weiss Köln im Viertelfinale bei Nord-Meister Harvestehuder THC das Ticket zu den andel’s Final Four in der Berliner Max-Schmeling-Halle (30./31. Januar) gesichert. Die Mannschaft von Trainer Markus Lonnes setzte sich in einer defensiv geführten und über weite Strecken ausgeglichenen Partie in Hamburg mit 4:3 (2:1) durch. "Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt, waren gut auf den Gegner eingestellt", so Kölns Teammanagerin Susanne Münchrath. "Der HTHC hatte auch seine Chancen, aber am Ende ist der Sieg durchaus verdient."

Die Mannschaften waren zu Beginn beide eher defensiv eingestellt. Keiner wollte offenbar den ersten Fehler machen. Die Kölnerinnen hatten allerdings etwas mehr vom Spiel, wirkten wacher und griffiger, während der HTHC nicht zu seinem Spiel fand. Vor allem mit Überfall artigen Kontern versuchte Rot-Weiss zum Erfolg zu kommen. Das gelang bis Mitte der ersten Halbzeit auch gut, die Gäste lagen nach Treffern von Eidmann und Volk mit 2:1 vorn. Jetzt wachte der HTHC langsam auf und erzeugte etwas mehr Druck, dem Köln zwar nachgeben musste, aber keinen Schaden davon trug.

Erst nach der Pause gelang dem HTHC der Ausgleich durch Vynohradovas Ecke (39.). Doch im direkt nächsten Angriff besorgte Christina Schütze nach einem sehenswerten Solo die erneute RWK-Führung. Der HTHC agierte jetzt etwas offener und schnürte die Gäste phasenweise in die eigene Hälfte ein, fing sich allerdings immer wieder Konter, von denen Nicoletta Abel noch einen nutzte. Die Hamburgerinnen erarbeiteten sich ihrerseits einige gute Chancen, blieben aber vor allem bei der Verwertung ihrer Ecken offensiv unter ihren Möglichkeiten. Nach Gylla Raus Anschlusstreffer zum 3:4 hatte Torjägerin Rika Sager 30 Sekunden vor Schluss dennoch die Chance, ihr Team in die Verlängerung zu bringen. Bezeichnenderweise wurde die letzte Strafecke allerdings verstoppt. "Das war heute der ausschlaggebende Faktor: Wenn man so viele Ecken vergibt, gewinnt man in so einem Spiel eben nicht", konstatierte HTHC-Coach Peter Krüger knapp.

Statistik

0:1 Pia Eidmann (KE, 4.)

1:1 Katharina Hauschildt (8.)

1:2 Janina Volk (16.)

2:2 Maryna Vynohradova (KE, 39.)

2:3 Christina Schütze (40.)

2:4 Nicoletta Abel (48.)

3:4 Gylla Rau (54.)

Strafecken: HTHC 8 (1 Tor) / RWK 4 (1 Tor)

Quelle: Deutsche Hockey Agentur/Jens Beeskow







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