27. 05. 2012
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Rund um Köln 2010: Zwei Tage Radsportfest im Schatten der Kranhäuser
Am kommenden Osterwochenende findet am Rheinauhafen vor der Kulisse des neuen modernen Kölns im Schatten der Kranhäuser die 94. Auflage des Ein-Tages-Klassikers "Rund um Köln" statt. Vor allem der Montag steht ganz im Zeichen des Radsports. Während die Profis am Ostersonntag um 10:45 Uhr in Gummersbach auf die Strecke gehen, werden die so genannten "Jedermann-Rennen" am Rheinauhafen gestartet und auch wieder beendet. Die Veranstalter um Artur Tabat hoffen, dass sie in diesem Jahr beim Amateur-Rennen die magische Marke von 3000 Teilnehmern knacken können. Während die Profis eine 197,9 Kilometer lange Strecke bewältigen müssen, haben es die Amateure nicht ganz so schwer. Sie können zwischen den beiden Streckenlängen 60 und 100 Kilometer entscheiden. Gestartet wird das Jedermann-Rennen um 9:30 Uhr. An beiden Tagen findet im Bereich des Rheinauhafens ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt statt.
Für die Zuschauer und Radsportbegeisterten gibt es in diesem Jahr einige wichtige Neuerungen. Neben dem deutlich größeren Rahmenprogramm mit Spieletruck, Radfahrmesse und weiteren Attraktionen steht den Besuchern des Radsportevents im Zielbereich zudem eine riesige Videowand bereit, die die Livebilder des WDR im Zielbereich erlebbar macht. André Greipel war bereits im vergangenen Jahr dabei und stellte sich bei der heutigen Pressekonferenz als einer der Sprint-Favoriten den Fragen der Journalisten. "Rund um Köln ist immer ein unberechenbares Rennen. Es kann direkt vom ersten Meter an mit Angriffen beginnen und daher ein sehr schnelles Rennen werden", erklärte der Sprinter im Team HTC-Columbia. Schon seit einigen Tagen bereitet sich der Radprofi auf den bevorstehenden Klassiker vor. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Marcel Sieberg wird er auch in den nächsten Tagen weitere Streckenabschnitte unter die Lupe, besser, unter den Reifen nehmen. "Bei einer Sprintankunft sind Roger Kluge und Juan Jose Haedo die Fahrer der Konkurrenz, mit denen ich rechnen muss", erklärte Greipel.
Zufrieden zeigte sich Rund-um-Koeln-Organisator Tabat mit dem Stand der Vorbereitungen. "Wir finden im Rheinauhafen optimale Voraussetzungen für das Radsportfest am Rhein. Es warten viele schöne Mitmach-Attraktionen und ein buntes Programm auf Groß und Klein", warb der Cheforganisator. Radsport-Legende Rudi Altig erinnerte daran, dass zu einem gelungenen Outdoor-Event auch das Wetter mitspielen muss. Im Jahr 2008 hatte ein Schneetief den Organisatoren fast das endgültige Aus beschert. Nachdem sogar der Kölner Stadtrat dem Radsportevent einen einmaligen Zuschuss zukommen ließ und neue Sponsoren gewonnen wurden, war die weitere Zukunft des Eintagesrennens gesichert. Allerdings segelt Tabat weiterhin "hart am Wind". Noch immer fehlen den Organisatoren rund 70.000 Euro an Sponsorengeldern. Dass unter den knapp 240 Profis auch in diesem Jahr wieder einige Hochkaräter sind, ist der Arbeit des Technischen Direktors, Alexander Donike, zu verdanken. "Insgesamt blicken wir auf eine gute Mischung aus ProTour-, ProContinental und Continental Teams, sprich Mannschaften der ersten, zweiten und dritten Liga. Generell haben wir den Schwerpunkt bei der Zusammenstellung des Fahrerfeldes auf deutsche Teams gelegt, um besonders den Nachwuchs hierzulande zu unterstützen", führte Donike aus. Zu den Stars des diesjährigen radrennens "Rund um Köln" gehören neben Andre Greipel auch die Profis Graeme Brown und Juan Jose Haedo.
Linktipp:
13. April 2009: Däne gewinnt Radklassiker "Rund um Köln"
Weitere Informationen rund um den Radklassiker finden Sie auch im Internet unter: www.rundumkoeln.de.

























