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27. 05. 2012
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Sturm trifft auf "mexikanisches Gift"


22.07.2010 22:59 von:

Schlagwörter: Köln,Arena,Boxkampf,Felix Sturm,Rubio,Mexika,Gift,lanxess arena,Titelkampf,Weltm

Marco Antonio Rubio heißt der nächste Gegner, mit dem es der amtierende Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm zu tun haben wird. In der Kölner lanxess arena wird der heute 31-Jährige seine einjährige Kampfpause beenden. Bei der heutigen Pressekonferenz stellte der in Leverkusen lebende Profi-Sportler aber nicht nur den neuen Kampf vor. Zugleich wurde auch ein neuer Trainer und ein neuer TV-Partner vorgestellt. So wird Sturm ab sofort vom deutschen Erfolgscoach Fritz Sdunek auf den Kampf vorbereitet. Auch für Sdunek endete damit eine längere Pause, im Februar dieses Jahres hatte er seine Trainertätigkeit für seinen bisherigen Arbeitgeber beendet, nach 13 Box-Weltmeistern, die unter seiner Ägide den Titel holten. Der Kampf am 4. September dieses Jahres wird außerdem vom Privatsender Sat.1 übertragen, auch dies eine Neuerung.

"Ich fühle mich großartig und schaue dem Kampf mit gespannter Vorfreude entgegen", erklärte der Box-Weltmeister auf der heutigen Pressekonferenz. So hat sich der Modellathlet nicht nur körperlich fit gehalten. Vor wenige Wochen kam sein Sohn zur Welt. Der Gegner ist dabei alles andere als ein Leichtgewicht. In 53 Profi-Kämpfen konnte Rubio – auch "El Veneno" (Mexikanisches Gift) genannt – 47 Mal den Ring als Sieger verlassen. 40 seiner Kämpfe gewann der Mittelamerikaner durch Niederschläge. Am 4. November 2005 gelang dem Faustkämpfer etwas, das nur wenigen Boxsportlern geling. Er schickte seinen Gegner nach nur 20 Sekunden auf die Bretter und gewann den Kampf. Zwar äußerte der sich respektvoll vor der Profi-Karriere des Vorzeige-Sportlers. Den Titel aber will er trotzdem gewinnen.

Die Entscheidung für Köln als Veranstaltungsort ist für Sturm nicht alleine der räumlichen Nähe zu seinem Lebensmittelpunkt geschuldet. "Ich kenne die Kölner Arena von vielen Veranstaltungen, sie ist inspirierend und steckt dank des einmaligen Publikums voller Energie", lobte der Box-Weltmeister. Arena-Chef Ralf Bernd Assenmacher wird das gerne gehört haben und retournierte das Lob prompt. "Felix Sturm ist ein grpoßartiger Sportler mit einer einzigartigen Ausstrahlung. Wir sind uns schnell einig gewesen", erklärte der Arenachef auf der heutigen Veranstaltung.







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