27. 05. 2012
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Vierte Kölner Golfwoche startet am 3. August
Aber Veranstalter Albert Richter, der wie schon im Vorjahr in den 30.
Stock des KölnTurms geladen hatte, um in den Räumen des Restaurants
„Osman“ hoch über den Dächern Kölns die „heiße Phase“ der
Turniervorbereitungen einzuläuten.
Mit 32 Golfplätzen in der so genannten „ABCD-Region“ (Aachen, Bonn,
Köln und Düsseldorf) und rund 150 Golfanlagen im gesamten Bundesland
gehört Nordrhein-Westfalen ohnehin zu den Regionen mit der höchsten
Dichte an Golfspielmöglichkeiten und Nutzern. „Oft haben Turniere
Benefiz-Charakter. Dabei kamen schon mal Summen von bis zu 150.000 Euro
für den guten Zweck zusammen“, begründete Oberbürgermeister Fritz
Schramma sein Erscheinen in dem ohnehin schon eng gesteckten Zeitplan
des Stadtoberhaupts.
Aktionswoche mit Paket – Zielgruppe Kurzurlauber
Mit der vierten Austragung habe sich die Golfwoche bereits fest
etabliert, freute sich Veranstalter Alfred Richter. Da wäre der
sportliche Aspekt, eine komplette Golfrunde über 18 Löcher ist zu Fuß
zurückgelegt nebenbei eine nette Wegstrecke durch Mutter Natur. Dem
selbsternannten Gesundheitsstandort tue eine solche Aktionswoche auch
nicht schlecht, wie Schramma bemerkte. Und schließlich sind die Golfer
auch eine attraktive weil einträgliche Zielgruppe für die „Destination
Köln“ insbesondere für Kurzurlauber, wirbt Veranstalter Richter. Zwar
nannten die Veranwortlichen keine Zahlen zur Gesamtsumme der in Köln zu
erwartenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Aber alleine der Blick auf
die Anmeldelisten zeigt das hohe Interesse. Für die eigentlichen
Turniere (an jedem Tag eines auf einer anderen Golfanlage) sind die
Listen ohnehin schon „fast voll“. 858 Startplätze sind bereits
vergeben, 900 sind insgesamt vorgesehen. Aber auf einigen „besonders
beliebten Plätzen“ (z.B. Bad Neuenahr) gibt es schon Wartelisten, wie
Richter ausführte.
Der Gute Zweck dahinter
Wie in jedem Jahr wollen die Organisatoren wieder eine spezielle Aktion
für den Guten Zweck einrichten. 3000 Golfbälle stehen für einen
Benefiz-Zweck zum Verkauf bereits. Die so erwarteten 9000 Euro an
Einnahmen sollen durch weitere Spendenaktionen ergänzt und anschließend
der guten Sache zufließen. Das St.-Elisabeth-Krankenhaus in
Köln-Lindenthal wird die Spendenerlöse und Einnahmen in die Ausstattung
des hauseigenen Schulungszentrum investieren. Die derzeit noch in
älteren Bauwerken untergebrachten Schülerinnen und Schüler (75
Krankenpflegerausbildungsstellen sowie weitere 60 MTA-Plätze) sollen
schon bald mit neuem Raum und neuen Unterrichtsmaterialien ausgestattet
werden, erläuterte der Geschäftsführer der Betriebs-GmbH des
Krankenhauses Horst Kugelmeier.
Mit anderen Partnern aus Handel und Gewerbe werde man überdies die
Golfwoche und den Breitensport-Aspekt dieser „boomenden Sportart“
untermalen. Spezielle Vorführungen, eine generelle Möglichkeit ein
„greenfee“ für pauschale 40 Euro zu nutzen sowie Pakete für
Kurzurlauber sollen Besucher nach Köln und in die Region locken. Eine
68-seitige Broschüre soll in den kommenden Tagen in sämtlichen
Golfclubs dieser Republik ausgelegt werden. Neben den 32 Golfanlagen
der Region wird aber auch weiter kräftig investiert. So entsteht seit
vier Wochen in der Nähe von Spich – südöstlich von Köln – ein weiterer
18-Loch-Golfplatz. Auch wenn es die Betreiber der bereits bestehenden
Plätze nicht so gerne hören. Veranstalter Richter begrüßt diese
Aktivitäten. „Golf zählt zu den wenigen Sportarten mit steigenden
Aktivenzahlen“, so Richter.
Mit von der Partie sind die Golfplätze in Burgkonradsheim, Bad
Neuenahr, die Golfanlage Römerhof (Bornheim), Schloss Georgshausen, der
Golfclub Clostermanns Hof (Nahe Flughafen), der Velderhof sowie der
Golfclub Am Alten Fliess. Insgesamt können 900 Hobby-Golferinnen und
–Golfer teilnehmen. Voraussetzung ist die Platzreife mit einer
Stammvorgabe von 36.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter:
www.koelnergolfwoche.de.

























