27. 05. 2012
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Wakeboard-Elite kommt nach Köln
Die Trendsportart wird neben der deutschen Elite auch internationale
Stars bei den vierten offenen Meisterschaften erwarten. Organisiert
wird das Event vom Verein Wakeboard Deutschland. Nach drei Jahren in
Trier an der Mosel haben sich die Organisatoren in diesem Jahr für den
Standort Köln entschieden. Die Austragungsbedingungen seien in Köln
deutlich besser, hieß es von offizieller Seite als Begründung für den
Standortwechsel. Einer der Hauptpluspunkte der neuen Location sind die
besseren Bedingungen für die Zuschauer. Aber auch das Fehlen jeglichen
Schiffsverkehrs sowie die weitgehende Windgeschütztheit sprachen für
den Standortwechsel.
Sven Ziegenhagen, sportlicher Leiter des Organisationsteams, verspricht
eine „herausragende Veranstaltung“. Absoluter Top-Star der
frühherbstlichen Veranstaltung ist der aus Belgien stammende
Vize-Europameister David Vervenne. Ein Wakeboard (englisch wake =
Kielwasser) ähnelt einem Snowboard, ist jedoch deutlich breiter und
dicker. Im Gegensatz zum klassischen Wasserski steht der Fahrer wie
beim Snowboarding seitlich zur Fahrtrichtung. Er wird von einem Boot
oder einer Seilbahn gezogen. Ein Motorboot zieht einen Wakeboarder mit
etwa 35- 39 km/h, die Seilbahnen mit 30-32 km/h. Die so erzeugte
künstliche Welle, die so genannte Wake nutzt der Sportler als
Absprungrampe. Entstanden ist das Wakeboarden Anfang der 90er Jahre als
Mischung aus Wasserski und Wellenreiten. Bei den Wettkämpfen werden die
Ausführung (Technik, Schwierigkeit, Sauberkeit), Höhe und
Zusammensetzung (Kreativität, Vielfalt, optimale Ausnutzung des Kurses)
der Sprünge und Tricks bewertet.
Der Sponsor „RockOn“ ist in diesem Jahr erstmals Hauptsponsor der Meisterschaften.

























