27. 05. 2012
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Basketball: Köln 99ers verlieren Derby nach schlechtester Saisonleistung
„Heute haben wir wohl die schlechteste Leistung in dieser Saison
gezeigt. Unsere Konzentration war einfach nicht vorhanden und es war
heute einer dieser Tage, an dem nichts gelingen wollte. Wir müssen sehr
schnell aus dieser Partie lernen und die richtigen Schlüsse daraus
ziehen“, fasste HeadCoach Sasa Obradovic auf der anschließenden
Pressekonferenz die Leistung seiner Mannschaft zusammen. Schon in den ersten sechs Minuten gerieten die Kölner mit 0:14 in
Rückstand, ehe ihr Top-Scorer Aleksandar Nadjfeji mit einem
Drei-Punkte-Wurf die ersten Zähler für die Domstädter erzielte. Bis zum
Ende des ersten Viertels kamen die 99ers zwar auf 15:18 heran. Im
zweiten Viertel gingen die Kölner sogar zwischenzeitlich mit 23:22 in
Führung. Anschließend wechselte die Führung gleich mehrfach, aber die
Kölner verpassten beim 30:31 erneut eine Führung, so dass der Gegner
bis zur Halbzeitpause auf 30:38 davonzog.
Keine Wende nach der Halbzeit
Auch im dritten Viertel kamen die 99ers zunächst konzentrierter aus der
Kabine und machten durch Marko Keselj die ersten Punkte zum 32:38. Doch
die Hoffnungen der Fans auf eine Aufholjagd wurden schnell enttäuscht,
denn die Bonner Basketball-Profis hielten dagegen und stellten schnell
den alten Abstand wieder her. Auch in der Folge konnten die Kölner
aufgrund unkonzentrierten Spielaufbaus und wiederholten Fehlwürfen die
Bonner nicht gefährden, so dass die Baskets nach drei Viertel ihre
Führung auf 41:60 ausbauen konnten. Im letzten Viertel konnte Köln zwar
das Spiel ausgeglichener gestalten, aber zu einem Punktelauf, der das
Spiel noch einmal spannend gemacht hätte, reichte es an diesem Tag
nicht mehr. Selbst nach den wenigen gelungenen Aktionen der 99ers
fanden die Gegner stets die passende Antwort. So bleib am Ende ein
17-Punkte-Rückstand und die Erkenntnis, dass die 99ers nach 16
Spieltagen auf den neunten Platz zurückfielen. Bonn hingegen liegt nach
diesem Auswärtssieg auf Rang drei und zeigte auch im Spiel, dass sie
eine Spitzenmannschaft sind.

























