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27. 05. 2012
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Köln 99ers bis Saisonende gerettet


09.04.2009 13:30 von:

Schlagwörter: Köln,Köln 99ers,Basketball,Bundesliga,Spielbetrieb,Sponsoren,Rettung,Management,

Wie die Verantwortlichen vor wenigen Minuten bekannt gaben, ist der Basketball-Bundesligist Köln 99ers vorläufig gerettet. Der Etat für die restliche Spielzeit 2008/2009 sei sichergestellt, meldete der Verein in einer Stellungnahmen. Vorzeitige Zuwendungen aus dem Sponsorenpool haben dem Verein die notwendigen liquiden Mittel gesichert, nachdem die Steuerungsgruppe der "Sportstadt Köln" dem vorgelegten Konzept des Managements Zukunftsfähigkeit bescheinigt hat. Neben den vorgezogenen Sponsorengeldern müssen Verein, Gesellschafter und Mannschaft aber auch ihren Teil zur Überbrückung beitragen, hieß es dazu weiter. Die Rede ist von einem Gehaltsverzicht, dessen Ausmaß jedoch nicht bekannt gegeben wurde.

So wird die RheinEnergie als größter Einzelsponsor ihre vertraglich zugesicherten Leistungen aus dem gültigen Dreijahresvertrag bereits jetzt einbringen. Eigentlich läuft die Vereinbarung zwischen dem Kölner Energieversorger und dem Basketballverein noch bis 2010. "Wir haben seinerzeit dabei geholfen, den Profibasketball in Köln zu etablieren, jetzt helfen wir, ihn zu erhalten", kommentierte Volker Staufert, Vorstandsmitglied der RheinEnergie AG und Vorsitzender des Stadtsportbundes Köln die Entscheidung. Ein weiteres Argument sei die Erhaltung der Strukturen, schließlich soll auch der Basketball in der Sportagenda 2015 nicht fehlen. Köln99ers-Geschäftsführer Stephan Baeck äußerte sich erleichtert zu der gefundenen Regelung. Man sei stolz, dass das vorgelegte Konzept offenbar überzeugt habe. Die zweite Rettung innerhalb eines Jahres sei ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherung des Basketballstandorts Köln, so Baeck. Der Dank gilt der Stadt, der Steuerungsgruppe Sportstadt sowie den Sponsoren und Mitarbeitern, die mit ihrem Beitrag die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt haben, erklärte der Ex-Profi abschließend.

Zuletzt fehlten den Köln 99ers rund 600.000 Euro, um den Spielbetrieb bis zum Saisonende fortsetzen zu können. Am heutigen Donnerstagabend spielt die Mannschaft von Trainer Drasko Prodanovic auswärts gegen den Abstiegskonkurrenten LTi Giessen 46ers. Bis zuletzt hatten Fans, Mannschaft und Umfeld um einen Verbleib in der höchsten deutschen Basketball-Profiliga gebangt.







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