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27. 05. 2012
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Köln 99ers: Deutlicher Sieg gegen Ligakonkurrenten EnBW Ludwigsburg


25.01.2009 19:03 von:

Schlagwörter: Köln,Basketball,Köln 99ers,EnBW Ludwigsburg,Todesfall,Betreuerin

Bester Kölner Spieler war Kölns Toby Bailey mit 23 Punkten.   „Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Wir haben heute wohl das beste Spiel des Jahres abgeliefert. Alle haben mit 100 Prozent Einsatz und 120 Prozent Herz gespielt und ihren hervorragenden Charakter beweisen – das macht uns sportlich wie menschlich sehr glücklich“, so Sasa Obradovic im Anschluss an die Partie. Schon im ersten Viertel legten die 99ers gleich von Beginn an mit einer starken Leistung den Grundstein für ihren späteren Erfolg. Schon nach wenigen Minuten lag das Team des in Finanznöten befindlichen Teams mit 6:0 in Führung. Bis zur ersten Pause bauten die Kölner ihren Vorsprung auf komfortable elf Punkte aus und beendete das erste Viertel mit 30:19. Auch im zweiten Viertel kamen die Kölner besser ins Spiel. Doch nach einer Schwächephase, die nach einem Dreier von Philipp Schwethelm zur zwischenzeitlichen 38:20-Führung begann, schrumpfte der Vorsprung der Kölner bis zur Halbzeit auf magere vier Punkte (50:46).

Der Zwischenspurt der Badener setzte sich auch zu Beginn des dritten Viertels fort. Nach einem erfolgreichen Dreier des Ludwigsburgers Jason Dourisseau gingen die Gäste sogar mit 50:51 in Führung. Doch in der Folge besannen sich die 99ers auf ihre Stärken und bauten in der Folge ihre Führung kontinuierlich aus. Nach drei Viertel stand es 70:57, eine Führung, die die Domstädter bis zum Ende nicht mehr hergaben. Neben Top-Korbjäger Bailey überzeugten auch Immanuel McElroy mit seinen Korbvorlagen sowie Marco Keselj mit seinen Distanzwürfen. Eine insgesamt starke Mannschaftsleistung war schließlich auch Ursache für den deutlichen 99:77-Sieg der Kölner. „Mit der herausragenden Leistung stellten die Köln 99ers eindrucksvoll unter Beweis, welche Qualität und welches Herzblut in der Mannschaft und der gesamten Organisation steckt. In den nächsten Tagen will das Management gemeinsam mit Insolvenzverwalter Dr. Norbert Heimann nun auch weiter die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Kölner Basketballer stellen“, hieß es von offizieller Seite weiter.

Unmittelbar vor Spielbeginn ereignete sich jedoch ein tragischer Todesfall. Die Mutter einer Cheerleaderin, die den Verein bereits seit langer Zeit begleitet hatte, erlitt einen Herzinfarkt und konnte trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen nicht mehr wiederbelebt werden. So trat noch vor Spielbeginn der ehemalige 99ers-Geschäftsführer Walter Pütz an das Hallenmikrofon und machte die rund 2100 Zuschauer im Kölner EnergyDome auf den Vorfall aufmerksam. Zwar feuerten die Kölner Fans ihre Mannschaft in der Folge unentwegt an, der Jubel und die Freude über den Sieg hatte jedoch einen bitteren Beigeschmack. Die Verantwortlichen des Vereins gab nach dem Spiel seinem Beileid Ausdruck und sprach sein Mitleid mit den Angehörigen aus. „In tiefer Trauer gelten unsere Gedanken der Tochter und der gesamten Familie, denen wir auf diesem Wege unser zutiefst empfundenes Beileid ausdrücken und ihnen viel Kraft in den nächsten so schwierigen Tagen und Wochen wünschen möchten“, hies es dazu abschließend.







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