27. 05. 2012
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Köln 99ers verlieren knapp in Oldenburg
In einem spannenden Bundesligaspiel mussten sich die Profis der 99ers denkbar knapp geschlagen geben.
Bjelica war erneut mit 24 Punkten bester Werfer bei den 99ers, auch
Marko Keselj (18 Punkte), Idbihi (15) und Greene mit elf Punkten
konnten überzeugen. Die Kölner starteten konzentriert in die Partie und
lagen nach fünf Minuten mit 10:13 in Führung. Doch in der Folge kamen
die Oldenburger immer weiter heran und bauten ihre Führung bis zum Ende
des ersten Drittels sogar auf sieben Punkte aus (28:21). Im zweiten
Drittel starteten die Oldenburger besser und lagen zwischenzeitlich
sogar mit elf Punkten in Führung (33:22), doch dann kam die vielleicht
beste Phase der Kölner. Vor allem die Einwechselung von Yassin Idbihi
machte sich bezahlt und so kamen die Kölner immer weiter heran. Zur
Halbzeitpause führten sie sogar mit 40:42.
Auch in der zweiten Hälfte bleib die Partie ausgeglichen, keine
Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Auch die Führung
wechselte ständig, alleine im dritten Viertel drei Mal. Als die
Pausensirene ertönte führten die 99ers mit 58:63. Doch im
Schlussviertel begann erneut Oldenburg das Spiel mit einem
Paukenschlag. Acht Punkte in Folge bedeuteten die zwischenzeitliche
65:63-Führung, ehe in der Folge die Führung gleich vier Mal wechselte.
Beim Stand von 78:73 für die Heimmannschaft schien das Spiel bereits
entschieden, doch Köln kämpfte sich bis 90 Sekunden vor Schluss auf
78:77 heran. Dann wurde es dramatisch. Nach nur einem verwandelten
Freiwurf durch Oldenburgs Gardner verwandelte Greene seine beiden
Freiwürfe zum 79:79. Wenige Sekunden später trat erneut Gardner zum
Freiwurf an, doch statt die Bälle zu versenken, spielte er den zweiten
Freiwurf in die Hände seines Mannschaftskollege Strauch, der damit zwei
Punkte erzielte. Fünf Sekunden vor dem Ende setzte 99ers-Youngster
Philipp Schwethelm noch einmal zu einem Dreier an, wurde jedoch
gefoult. Doch seine beiden Freiwürfe verwarf der Nachwuchs-Spieler und
so verloren die Kölner am Ende knapp und unglücklich mit 82:80.
Die Verantwortlichen der 99ers waren trotz der Niederlage nicht
unzufrieden mit ihrem Team. "Wir haben heute ein starkes Spiel
abgeliefert, großartig gekämpft und hätten es am Ende den Sieg
sicherlich verdient gehabt. Eine Mannschaft musste gewinnen und
Oldenburg war heute die Glücklichere", so Sportdirektor und
Geschäftsführer Stephan Baeck nach Spielende.

























