27. 05. 2012
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Köln 99ers ziehen sich endgültig aus der BBL zurück
Der deutsche Basketballmeister des Jahres 2006, die Köln 99ers, werden sich endgültig aus der Basketball-Bundesliga BBL zurückziehen. Das gab am heutigen Freitag das Management des Clubs und der Insolvenzverwalter und Rechtsanwalt Dr. Norbert Heimann in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt. In einem formellen Akt erklärten die Verantwortlichen gegenüber der Basketball Bundesliga GmbH, in der kommenden Spielzeit 2009/2010 auf ihr Teilnahmerecht für den Spielbetrieb zu verzichten. Trotz intensiver Bemühungen ist es den Verantwortlichen offenbar nicht gelungen, das ehrgeizige sportliche Konzept umsetzen zu können. Trotz der formellen Lizenz für den Spielbetrieb in der ersten Liga musste der Verein in der vergangenen Woche Insolvenz anmelden.
"Nach eingehender Prüfung der wirtschaftlichen Gegebenheiten und insbesondere auch nach erschöpfender Prüfung aller Kontakte, die sich in den letzten Tagen zum Suchen weiterer Sponsoren eröffnet haben, erscheint es nicht möglich, dass von den Köln 99ers angestrebte sportliche Konzept mit der Sicherheit umzusetzen, die außerhalb der normalen Notwendigkeit gegenüber dem Team und den Konkurrenten verantwortet werden sollte", hieß es in der heutigen Stellungnahme. Unterzeichner war neben den beiden 99ers-Geschäftsführern Stephan Baeck und Jens Brämer auch der Insolvenzverwalter Heimann. Neben den fehlenden Sponsorengeldern machte die Vereinsführung auch die "regional und überregional vorgegebenen Strukturen" für das Scheitern der Vision verantwortlich.
Die Insolvenz betrifft allerdings ausschließlich das Profi-Team der 99ers. Die SG Köln 99ers, die Rollstuhlbasketballer sowie die Mannschafen des RBC Köln 99ers sind von der Insolvenz und dem daraus resultierenden Verfahren nicht betroffen.

























