27. 05. 2012
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Kölner Basketballer nach Dopingbefund entlassen
Wie der Insolvenzverwalter des Vereins, der Kölner Rechtsanwalt Dr.
Norbert Heimann, am gestrigen Montag bekannt gab, hält Heimann nach
Rücksprache mit der Führung des Kölner Proficlubs die Entlassung
bestätigt. Der Nachwuchsspieler war am 20. März im Rahmen einer so genannten
„Out-of-Competition“-Kontrolle aufgefallen. Ihm wurde die Substanz
Tetrahyddrocannabinol (THC) nachgewiesen. Der Verdacht liegt nahe, dass
der Profisportler Haschisch oder Marihuana konsumiert hat.
Die
schwierige Situation des BBL-Proficlubs, der noch vor wenigen Wochen am
Rande des Abgrunds stand, ist Grund, warum die Meldung erst jetzt
offiziell wurde. Auch Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann hatte den
Doping-Befund zum sofortigen Handeln veranlasst. Nikagbatse befand sich
zu jener Zeit in der Reha, nachdem er zuvor an der Schulter operiert
wurde. Die Vereinsverantwortlichen zeigten sich über das Verhalten Nikagbatses
betroffen. Gemeinsam habe man den Entschluss gefasst, „dass bei den
Köln 99ers Doping nicht toleriert wird“. Die sofortige Kündigung des
Arbeitsverhältnisses sei somit der einzig richtige, hieß es dazu
abschließend. Der 25-jährige Profi-Basketballer galt als einer der
Hoffnungsträger in der jungen Kölner Mannschaft.

























