27. 05. 2012
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Kölner Rollstuhl-Basketballer verlieren das Derby gegen Bonn
Der RSC Köln startete nervös in die Partie gegen den amtierenden
Vizemeister aus Bonn und ließ viele einfache Einwurfmöglichkeiten aus.
Infolgedessen zog der ASV auf 0:4 davon. Ein Drei- Punktspiel von Joe
Bestwick in der dritten Minute weckte das Team von Trainer Andrew
Flavell auf. Die RSC Akteure agierten nun hellwach und spielten immer
wieder schöne Korberfolge heraus. Auch die Verteidigung gelang nun
besser, so dass man das erste Viertel mit 19:14 gewinnen konnte. Zu
Beginn der zweiten zehn Minuten ließ man den ASV Bonn durch unnötige
Ballverluste wieder ins Spiel zurückkommen. Zwar konnte Marina Mohnen
in der 15. Minute zum 21:21 ausgleichen, aber auch danach fanden die
Domstädter in keine ausgeglichene Spielweise. Das Viertel wurde mit
4:16 verloren und man lag zur Halbzeit mit sieben Punkten zurück.
Für
die zweite Halbzeit nahmen sich die RSC- Rollis viel vor. Es galt, die
Fehler des zweiten Viertels abzustellen und an die Leistung aus dem
ersten Viertel anzuknüpfen, so die Marschroute von Trainer Flavell.
Diesen Worten folgten aber leider keine Taten, da man direkt zu Beginn
einen 6:0-Lauf des ASV Bonn zuließ, die damit nun 13 Punkte Vorsprung
hatten. Auch im weiteren Verlauf des dritten Viertel kam man nicht
näher an den rheinischen Rivalen heran, so dass man mit 33:50 und somit
17 Punkten Rückstand in den letzten Spielabschnitt gehen musste. In den
letzten zehn Minuten konnte man gegen einen nun durchwechselnden Gegner
mithalten, den Rückstand aber nur noch um einen Punkt verkürzen.
Letztendlich verlor der RSC Köln klar mit 66:50.
Am kommenden Wochenende bietet sich die Gelegenheit, sich von dem
misslungenen Saisonstart zu erholen. Im DRS-Pokal trifft der RSC Köln
in Bad Münder auf den Regionalligisten SG Oldenburg / Sünteltal. Bei
einem Sieg spielt man dann gegen den Gewinner der Partie ALBA Berlin :
RBV Lüneburg um den Einzug in das Viertelfinale.
RSC Köln: Marina Mohnen (14), Joe Bestwick (13), Andrew Flavell (8),
Patrick Richter (5), Frederic Jäntsch (4), Michalis Stergiopolous (4),
Sedat Özbicerler (2), Yuki Ito. ASV Bonn: Martin Otto (24 Punkte),
Thomas Becker (10), Sven Fischer (8), Volker Frings (8), Tarik Cajo
(6), Björn Lohmann (4), Jörg Hilger (2), Christian Meyer (2), Alexander
von Reth (2), Jan Haller, Daniel Zaube.

























