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27. 05. 2012
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Rollstuhl-Basketballer stehen in den Play-Offs


22.02.2011 21:43 von:

Schlagwörter: Köln,Rollstuhl,Basketball,2011,Sieg,Play-Off,Finalrunde,RBC Köln 99ers,Trier,Mün

Mit zwei Siegen haben sich die Rollstuhl-Basketballer des RBC Kölnn99ers am vergangenen Wochen den Einzug in die Play-Off-Runde gesichert. Zuerst gab es ein 68:52 gegen den USC München. Anschließend besiegten die Kölner Korbjäger die Trier Dolphins mit 89:69. Etwa 350 Zuschauer sahen die erste Partie gegen München am vergangenen Samstag. Die Zeichen standen vor der Partie auf Kampf, denn auch die Münchener benötigten einen Sieg, um sich die Chancen auf einen Einzug in die Endrunde zu sichern. Die Partie selbst war entsprechend von dem Bemühen geprägt, keine Fehler zu machen. Die ersten zehn Minuten bleiben nahezu ausgeglichen (15:12 für Köln), erst danach kamen die Gastgeber etwas besser in Schwung. Im zweiten Viertel kamen die Kölner besser in die Partie. Aber die Gäste hielten im weiteren verlauf dagegen und kamen wieder heran. Immerhin: Zur Halbzeit hatten die Gastgeber ihren Vorsprung auf sieben Punkte ausgebaut. Zu Beginn des dritten Viertels waren zunächst die Münchener am Zuge. Allerdings blieb die Freiwurfquote von 31 Prozent das große Manko der Gäste. Die Kölner bleiben dank der Freiwurfschwäche der Gäste mit rund zehn Punkten in Führung und konnten diese Führung bis zum nächsten Pausenpfiff sogar weiter ausbauen, trotz Gegenwehr der Münchener. Am Ende stand ein Vorsprung von 16 Punkten zu Buche.

Der beste Werfer der Kölner, der aus Schweden stammende Patrick Anderson, erzielte in der ersten Partie trotz zwischenzeitlicher Doppelbewachung 30 Punkte und holte weitere zwölf Rebounds. Auch Michalis Stergiopolous war mit 18 Punkte und acht Rebounds ein Leistungsträger. Allerdings verhinderte ein überraschender Sieg des nächsten Gegners Trier die vorzeitige Play-Off-Feier, die Trierer setzten sich gegen den Favoriten Bonn durch. Sehr zur Freude der Zuschauer kam es dann am Sonntag zu einem echten Endspiel um die Endrundenteilnahme. Die Trierer waren jedoch in der deutlich schlechteren Ausgangsposition, sie mussten nicht nur gewinnen, sie mussten es auch mit 19 Punkten Vorsprung.

Doch die Kölner ließen bei ihrer Auswärtspartie am Sonntag nichts mehr anbrennen, obwohl die Aufgabe alles andere als leicht war. Schließlich konnte Trier vor heimischer Kulisse sechs ihrer acht Heimspiele für sich entscheiden. Gleich von Beginn an war Köln das konzentriertere Team und gingen schnell mit acht Punkten in Führung. Eine herausragende Anfangsphase spielte dabei der niederländische Nationalspieler in den Reihen der Kölner, Walter Groen. In den ersten zehn Minuten der Partie schaffte Groen gleich 18 Punkte und legte so den Grundsein für den Kölner Erfolg. Auch mit der Defensivarbeit der Kölner kamen die Gastgeber nicht zurecht. So stand es bereits zur Halbzeit 33:47 für Köln. Zwar schafften die Trierer im dritten Viertel es, ihren Rückstand auf neun Punkte zurückzufahren. Doch erneut waren es die Kölner Leistungsträger Groen und Anderson, die erfolgreich dagegen hielten und den Vorsprung der Kölner in die nächste Pause zu retten. Im Schlussdrittel waren die Trierer jedoch mit den Kräften am Ende. Zwischenzeitlich gingen die Gäste aus der Domstadt sogar mit 21 Punkten in Führung. Zum Schluss stand ein ungefährdeter 89:69-Sieg der Kölner auf dem Ergebnisblatt. Erneut war Anderson mit 48 Punkten der absolute Top-Korbjäger. Groen war mit 28 Punkten zweitbester Werfer.

Trotzdem betonten die Verantwortlichen die geschlossene Mannschaftsleistung. "Heute haben wir schön gespielt, vor allem schön als Mannschaft. Wir beginnen langsam damit zusammenzuarbeiten. Die Leistungen von Walter und Pat waren heute nur auf Grund der hart arbeitenden Mitspieler möglich", kommentierte Andrew Flavell. Die letzte Partie in der Vorrunde geht es gegen die bereits qualifizierten Basketballer der RSC Rollis Zwickau. Sollten die Kölner auch diese Partie gewinnen, wäre sogar Platz 3 möglich. Bis dahin aber steht der Play-Off-Gegner noch nicht fest, teilte der verein abschließend mit. An der guten Stimmung tat diese Spekulation allerdings keinen Abbruch.







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