27. 05. 2012
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Berliner Eisbären gewinnen 4. Finalspiel
Nationalspieler
Florian Busch schoss in der siebten Minute der Verlängerung auf den
Kasten des ansonsten guten Kölner Keepers Robert Müller,
Haie-Verteidiger Renz fälscht ab und die Meisterschaft entschieden.
Das gesamte Spiel verlief für die Haie etwas unglücklich. Im ersten
Drittel begannen die Kölner stark und druckvoll, bereits nach 20
Sekunden hatte Gogulla für die Haie die erste Großchance. Bis zur
zehnten Minute folgten zwei weitere durch McLlwain und Julien, ehe
Berlins Walker in der 12. Minute die erste Chance für die Eisbären
vergab. Torlos ging es in die erste Pause. Im Mitteldrittel erspielten
sich dann die Berliner zunächst die besseren Chancen, Köln war in
dieser Phase zu passiv und konnte dem aggressiven Spiel der Berliner
zunächst nicht viel entgegen setzen. Aber Müller und seine Vorderleute
ließen keinen Treffer zu. In der zweiten Hälfte des zweiten Drittels
lief es dann deutlich besser für die Haie, aber auch ihre Chancen
bleiben ungenutzt. Mit einem torlosen 0:0 ging es dann ins
Schlussdrittel. Dabei waren die Kölner wie schon im ersten Drittel
zunächst das bessere Team und erzielten schließlich in der 43. Minute
durch Furchner das 1:0. Lüdemann, der sein 800.Pflichtspiel für die
Haie absolvierte, hatte mustergültig in den Lauf seines Teamkollegen
gepasst.
In den folgenden Minuten wurden die Eisbären aber immer stärker und
erspielten sich vor allem zum Ende hin zahlreiche Großchancen. Doch
entweder scheiterten die Berliner am großartig haltenden Kölner Keeper
Robert Müller (52. Minute) oder an ihrer eigenen Dynamik (Robinson nach
schönen Solo, weil er bei seinem Zug zum Tor den Kasten gleich mit
verschob). Kurz vor Schluss wechselten die Hauptstädter dann ihren
Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers aus. Das Risiko sollte
sich lohnen, denn in der 59. Spielminute gelang den Eisbären durch
Quint tatsächlich noch der Ausgleichstreffer. Während die Berliner
feierten, gingen die Kölner nach zwölf gewonnenen Heimspielen erstmals
wieder als Verlierer vom Platz. Was bleibt, ist eine unglaublich
spannende, aber auch ausgeglichene Finalspielserie zwischen beiden
Teams.

























