27. 05. 2012
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Haie unterliegen Iserlohn mit 1:3
Mit einem Heimsieg gegen die hinter ihnen liegenden Iserlohn Roosters hätten die Kölner Haie am gestrigen Freitagabend alles klar machen können. Nun bleibt dem Team von Cheftrainer Bill Stewart nichts anderes übrig, als die Daumen zu drücken. Iserlohn müsste sein nächstes Spiel gegen die Mannheimer Adler mit einer Tordifferenz von acht Treffern gewinnen, um den Einzug der Haie doch noch zu verhindern. 11.368 Zuschauer in der lanxess arena sahen eine in weiten Teilen unkonzentriert wirkende Kölner Mannschaft, die sich von ihrem Gegner den Scheid abkaufen ließ. Weil aber der zweite Konkurrent um den begehrten zehnten Tabellenplatz, die Krefelder Pinguine, ihr Heimspiel gegen die Eisbären aus Berlin mit 2:4 verloren, kann nur noch Iserlohn die Haie rein rechnerisch ein- und überholen. "Wenn Iserlohn Mannheim mit acht Toren schlägt, dann haben sie es auch verdient", so Haie-Trainer Bill Stewart nach dem Spiel, "Iserlohn war heute besser. Wir konnten mit dem Druck nicht umgehen", räumte der Haie-Coach ein.
Von Anfang an setzten die Sauerländer den Rheinländern zu. Iserlohn war das aggressivere und auch spielerisch überlegene Team. In den ersten 14 Spielminuten war die Partie bereits entschieden. Die Iserlohner überrannten die Haie-Abwehr regelrecht. Durch Tore von Adrian Veideman (7., Powerplay), Jeff Giuliano (11.) und Ryan Ready (14., Powerplay) lag der KEC zur ersten Pause bereits mit 0:3 hinten. Zwar stabilisierten die Haie im zweiten Drittel ihre Abwehrleistung, aber nur wenige Male kamen sie auch gefährlich vor das Iserlohner Tor. In der 29. Minute hatte Kölns Dusan Frosch Pech, als sein Schuss nur die Latte traf. Die Gäste blieben trotzdem mit ihren schnellen Vorstößen immer wieder gefährlich. In der 38. Minute musste dann Kölns Goalie Lars Weibel alles riskieren, um einen weiteren Treffer der Gäste aus Iserlohn zu verhindern. Ivan Ciernik erzielte dann in der 51. Minute den Ehrentreffer und das ausgerechnet in Unterzahl. Weitere nennenswerte Chancen konnten sich die Haie aber nicht mehr erspielen, auch wenn sie in den Schlussminuten etwas druckvoller spielten.

























