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27. 05. 2012
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Knappe Niederlage der Haie in Kassel


25.11.2009 00:05 von:

Schlagwörter: Köln,Kölner,Haie,Eishockey,Niederlage,Kassel,Huskies,DEL,Defensive,Pavlov

Die Defensivarbeit der Kölner Haie bleibt in der laufenden Saison das größte Sorgenkind. Auch bei der Auswärtspartie am gestrigen Dienstag bleiben die Haie bei den Kassel Huskies ohne Sieg, sie verloren 5:6. Dabei begann das Team von Trainer Igor Pavlov im ersten Drittel durchaus diszipliniert und gut in der Defensive. Der verdiente Lohn war die zwischenzeitliche 0:1-Führung für die Kölner nach sechs Spielminuten. Torschütze für die Haie war Jerome Flaake mit einem Schuss aus kurzer Distanz. Zwei Minuten später kamen dann die Gastgeber zu ihrer ersten wirklichen Chance, aber Fabio Carciola schoss den Puck über das Tor. Nachdem kurz vor der ersten Pause die Kasseler sogar noch eine Zweiminuten-Strafe erhielt, schien den Kölner auch ein guter Start ins zweite Drittel bevorzustehen. Tatsächlich erhöhte Dusan Frosch in der 22. Minute sogar auf 0:2. Aber dann zeigten die Haie wieder die schon zuvor beanstandeten Defensivschwächen. Innerhalb von nur 13 Sekunden war die Führung dahin. Zunächst erzielte Derek Damon durch einen Abstauber den 1:2-Anschlusstreffer. Sekunden später traf Thomas Holzmann vom Bullypunkt zum Ausgleich. Sichtlich beeindruckt kassierten die Haie drei Minuten später nach einer umstrittenen Hinausstellung gegen Marcel Ohmann sogar das 2:3 durch den zweiten Treffer von Damon. Der KEC antwortete mit Wut im Bauch und dem 3:3 durch Bryan Adams wiederum nur eine Minute später. Doch noch war das Drittel nicht vorbei. Zwei weitere Überzahlmöglichkeiten der Huskies später stand es 5:3. Kassel brauchte im Powerplay jeweils nur Sekunden, um das Übergewicht zu nutzen: Mike Card (30.) und erneut Damon (33.) erzielten die beiden Treffer.

Im Schlussdrittel blieb es zunächst relativ ruhig. In der 48. Spielminute schien das Spiel dann entschieden. Manuel Klinge nutzte eine erneute Lücke zur 6:3-Führung für die Heimmannschaft. Die Haie aber ließen im Gegensatz zu früheren Partien diesmal die Köpfe nicht hängen und kamen tatsächlich noch einmal ins Spiel zurück. Zwei Minuten nach dem Kasseler Treffer brachte Ivan Ciernik die Haie in Überzahl noch mal ran und läutete damit eine spannende Schlussphase ein. In den Schlussminuten nahm Köln den Torwart vom Eis, Kassel kassierte eine Strafe und bei sechs gegen vier schaffte Daniel Rudslätt in der Schlussminute zwar noch das 6:5, weitere Tore gab es in dieser Partie aber nicht mehr. Trainer Pavlov bezeichnete den Spielverlauf nach dem Abpfiff als "Achterbahnfahrt". Vor allem die Defensivarbeit hatte dem Trainer die Laune geraubt. "Sechs Gegentore sind einfach zu viel", so der Chefcoach der Haie. Als mögliche Ursachen machte der Trainer Konzentrationsschwächen und Kommunikationsfehler aus.

Die nächste Partie der Kölner Haie findet am kommenden Freitag in der heimischen Lanxess-Arena statt. Anpfiff des Spiels gegen Hamburg ist um 19:30 Uhr.







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