27. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Haie schlagen Mannheimer Adler mit 6:4
In seiner heutigen Sonntagpartie haben die Kölner Haie die Adler aus Mannheim mit 6:4 besiegt. Rund 14.000 Zuschauer sahen dabei eine packende und ausgesprochen torreiche Partie zweier energischer Teams. Dabei kam auch die Spannung nicht zu kurz. Viele mitreißende Szenen und ein mehrfacher Führungswechsel taten ein Übriges zur Kurzweiligkeit des Spiels. Am Ende hatten die Gastgeber dann das bessere Ende für sich.
Zu Beginn der Partie waren die Haie feldüberlegen, ohne jedoch daraus Zählbares machen zu können. Gleich die komplette Haie-Offensive kam zu Einschusschancen, scheiterte jedoch allesamt. In der siebten Minute folgte der Schock die Gastgeber. Mike Glumac erzielte das 0:1 für die Gäste. Nach Vorarbeit von Matt Pattinger glich Chris Lee in der 14. Minute aus. Haie-Offensivspieler Ciernik verpasste anschließend gleich zwei Mal gute Chancen zur Führung. Im Mitteldrittel ging die Partie unverändert spannend weiter. Nicholas Dimitrakos brachte die Gäste in der 26. Minute erneut in Führung. Drei Minuten später fälschte Pattinger einen Schuss von Akerman zum erneuten Ausgleich ab. Steve Reinprecht schaffte dann in der 35. Minute die dritte Führung seines Teams auf fremdem Eis. Doch bis zum Pausenpfiff konnten die Mannheimer den Vorsprung nicht verteidigen. Philipp Gogulla sorgte nach sehenswerter Vorarbeit von Akerman für den 3:3-Pausenstand.
Im Schlussdrittel begann es dann besser für die Gastgeber. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff schoss Ryan Ramsay nach Vorarbeit von Ciernik für die erste Haie-Führung des Abends. Doch auch diese Führung währte nicht lange. Der Mannheimer Fracois Methot glich während eines Überzahlspiels in der 53. Minute zum 4:4 aus. Aber dann zogen die Haie davon. Im letzten Überzahlspiel der Partie schaffte Akerman die erneute Haie-Führung (58. Minute). In der Schlussminute erhöhte Greg Classen dann sogar noch auf 6:4. Sein Schuss traf ein verwaistes Tor, denn der Gegner hatte zu diesem Zeitpunkt bereits den Torwart gegen einen weiteren Feldspieler ausgetauscht.
"Wir müssen nicht auf andere schauen. Wir schauen nur auf uns, wollen unsere Spiele gewinnen – dann schaffen wir auch die Playoffs", erklärte der Siegtorschütze der Kölner, Johan Akerman nach Spielende. "Wir haben uns vor dem letzten Drittel vorgenommen: Das nächste Tor muss unseres sein. Wir sind nicht in Panik verfallen", ergänzte Cheftrainer Sundblad. Mit 62 Punkten rücken die Haie nach diesem Spieltag wieder näher an den rettenden zehnten Platz heran. Der berechtigt zur Teinahme an den Play-Off-Plätzen. Der derzeitige Tabellenzehnte – Iserlohn – har gerade einmal einen Punkt mehr, dafür aber ein Spiel weniger aus seinem Konto. Am kommenden Freitag müssen die Haie nach Krefeld. Die liegen mit einem komfortablen Vorsprung und 78 Punkten derzeit auf Rang drei. Die nächste Heimpartie wird am 8. März in der heimischen lanxess arena angepfiffen.

























