27. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Haie siegen in Sonntagspartie auch gegen Wolfsburg
Die Haie bleiben damit weiter in der Spitzengruppe der DEL-Tabelle.
Auch die Fans verdienten sich am gestrigen Abend wieder Bestnoten, ohne
Unterlass feuerten vor allem die Kölner Fans ihr Team an. „Das größte
und wichtigste Lob geht heute an unsere Fans. Ich bin seit eineinhalb
Jahren hier. So eine schöne Stimmung gab es bisher noch nicht. Das gibt
meinen Jungs Mut und Energie“, erklärte der Coach nach dem Spiel. Auch
Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin war beeindruckt: „Großartig, was die
Fans heute an Stimmung gemacht haben. Das war eine starke Reaktion. Die
Fans haben gezeigt, was hier möglich ist, wenn sie als Einheit agieren.
Vielen Dank für die tolle Unterstützung! So wird die Kölnarena zu einer
Festung.“
Kölner Eishockey-Profis mit schwachem Beginn
Das Geschehen auf dem Eis war im ersten Abschnitt eher arm an
Höhepunkten. Selbst nach 20 Minuten stand es torlos 0:0. Die besten
Chancen hatten Warriner, der an Torwart Jonas scheiterte (8.) und
Wolfsburgs Morczinietz, der bei einem Konter einen Querpass Henrichs
nur knapp verpasste (14.). Dann kam der Rückschlag, die Gäste gingen im
zweiten Abschnitt in Führung: Henrich traf aus kurzer Distanz zum 0:1
(24.). Der KEC schien durch den Gegentreffer angestachelt: Adams
leitete mit zwei guten Chancen die beste Druckphase der Haie und damit
den Wendepunkt in der Partie ein. Schließlich lieferte Gogulla die
Initialzündung zum Ausgleich. Sein forscher Antritt endete mit einem
Schuss, den Jonas nicht festhalten konnte. Den Abpraller bekam Piros
auf den Schläger, der selbst hätte abschließen können, klugerweise aber
diagonal auf Tallaire passte, welcher Jonas ausspielte und ins leere
Tor traf (31.).
Den Schwung des Ausgleiches nahm der KEC mit. Im
Powerplay markierte Warriner mit einem präzisen Schuss ins Eck die
Führung für Köln (33.). Haie-Torwart Robert Müller rettete zum Start
der letzten 20 Minuten gegen Macholda (42.) und kurz darauf gegen Regan
(45.). Den Haie-Sieg perfekt machte schließlich Ciernik, der mit seinem
32. Saisontor auf 3:1 erhöhte (50.). Nach dem Sieg, über zwei Stunden
Gesangsmarathon der Fans mit anschließender „Humba“ von Moritz Müller
wagte Mason einen Ausblick auf das nächste Heimspiel am 22.1. gegen
Düsseldorf: „Wenn die Stimmung dann wieder so ist, fliegt das Dach der
Arena weg“, so Mason nach dem Spiel.

























