27. 05. 2012
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Kölner Haie verlieren deutlich vor heimischer Kulisse
Zwei Tage nach dem 8:5-Auswärtssieg in Ingolstadt haben die Ambitionen der Kölner Haie am gestrigen Sonntagabend in der Lanxess-Arena einen herben Dämpfer erlitten. Mit 4:8 unterlag das Team von Chefcoach Igor Pavlov gegen die Gäste aus Frankfurt. Das Spiel startete dabei furios, die Zuschauer wurden in den ersten Minuten bestens unterhalten, allerdings nur falls sie wenig Wert auf taktische Disziplin auf dem Eis legten. Die Abwehrreihen zeigten sich in der Anfangsphase ausgesprochen großzügig, so dass reichlich Tore fielen. Den Anfang machte Daniel Rudslätt. Der Kölner Stürmer traf nach 105 Sekunden in Überzahl zur Führung für die Haie. Der Vorsprung sollte der einzige in diesem Spiel für den KEC bleiben und nur kurz halten. Frankfurts Thomas Oppenheimer glich aus und nur 42 Sekunden später schoss Jeff Ulmer die Lions in Front (beide in der vierten Minute). Danach folgte ein munteres Hin und Her: Köln glich aus, Frankfurt legte vor, Köln glich aus usw.. Zunächst umkurvte Marcel Müller Frankfurts Torwart Ian Gordon zum 2:2 (10.), in Überzahl traf Nicholas Angell zum 2:3 (11.), Marcel Ohmanns Versuch landete am Pfosten (19.).
Die erste nennenswerte Aktion des zweiten Drittels gehörte den Kölnern. Martin Bartek glich nach einem Alleingang (25.) erneut zum 3:3 aus. Doch die Lions antworteten mit wütenden Angriffen auf das 3:3. Lars Weibel im Kölner Tor musste mehrfach glänzend reagieren, bei Joey Tenutes Versuch half im das Gestänge (28.). In der 32. Minute war aber auch der Schweizer machtlos: Eric Schneider erzielte die dritte Führung für die Gäste. Köln ließ sich nicht hängen und kämpfte sich erneut zurück in die Partie. Rudslätts zweites Tor bedeutete das 4:4 (37.). Über 40 Minuten harte Arbeit waren im letzten Abschnitt binnen acht Sekunden nichts mehr Wert. Die Haie ließen sich übertölpeln. Ulmer und Tenute stellten auf 4:6, ehe sich der KEC richtig sortiert hatte (beide 42.). Das Spiel war entschieden. Nachdem Josh Langfeld (48.) und Lasse Kopitz (50.) das Ergebnis weiter nach oben geschraubt hatten, verließ Weibel entnervt den Kasten. "Wir hatten zu wenig Effektivität im Offensivdrittel und wurden einfach ausgekontert. Die Tore fünf und sechs waren die Vorentscheidung. Das ging an die Substanz", so Pavlov nach dem Spiel.
Am kommenden Dienstag spielen die Haie in Kassel, Anpfiff ist um 19.30 Uhr.

























