27. 05. 2012
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Siegesserie der Kölner Haie setzt sich fort
Der neue Trainer der Kölner Haie, Bill Stewart, scheint sich für die Verantwortlichen immer mehr zu einem Glücksgriff darzustellen. Auch in seinem fünften Spiel konnte sein Team das Eis in der lanxess arena als Sieger verlassen. Marcel Müller war der Schütze des goldenen Tores in der Nachspielzeit. Mit dem Sieg können sich die Haie weiter in den Play-Off-Plätzen etablieren. 4:3 hieß es nach 62 Spielminuten, der K.E.C. rückt damit auf Rang acht vor. Am kommenden Sonntag geht es in der lanxess arena gegen den Tabellensiebten Augsburg. Für den Kölner Traditionsclub hat der neue Chefcoach schon jetzt einen neuen Rekord aufgestellt. Niemals zuvor hat ein Trainer bei der Kölner Mannschaft einen derart erfolgreichen Start hingelegt.
Köln und Ingolstadt boten den 8221 Fans in der Halle und den TV-Zuschauern, die das DEL-Match auf Eurosport verfolgten, ein ausgeglichenes und spannendes Duell. "Das Niveau war sehr gut", so Stewart nach der Partie, "von beiden Mannschaften." Joe Motzko brachte die Panther, die mit mittlerweile 113 Treffern den torhungrigsten Angriff der Liga stellen, in Führung. Bei einem Powerplay versenkte er in der sechsten Minute einen Handgelenkschuss im rechten Toreck zum 0:1. Noch vor der ersten Sirene schafften die Haie, bei denen Stürmer Marc Chouinard sein Debüt feierte, den Ausgleich. Mats Trygg brachte einen Fernschuss – ebenfalls in Überzahl – im Ziel unter (19.). KEC-Torjäger Ivan Ciernik drückte dem Spiel im zweiten Drittel seinen Stempel auf. Unbeeindruckt von einem Check eines Ingolstädters, der ihn kurzzeitig über die Bande auf die Kölner Spielerbank beförderte, erhöhte der Slowake sein persönliches Tore-Konto auf 15 Treffer. Zunächst wischte er eine perfekte Vorarbeit von Marcel Müller zum 2:1 über die Linie (22., Überzahl), dann enteilte er den ERC-Verteidigern bei Kölner Unterzahl, legte quer – und hatte das "Glück des Tüchtigen": Von der Kufe eines ERC-Spielers rutschte der Puck zum 3:1 über die Linie (31.). Der Torjubel war noch nicht verklungen, da verkürzten die Panther. In derselben Überzahl zog Motzko ab. Sein Schuss prallte vom Schienbein Pat Kavanaghs ins Tor (31.). Der ERC blieb dran und schaffte durch Bob Wren das 3:3 (47.), welches trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten bis zur dritten Sirene hielt.
In der Verlängerung wurde nach einer Attacke gegen Marcel Müller eine Strafe angezeigt. Die Haie brachten einen weiteren Feldspielern und hatten damit Erfolg, noch ehe der Schiedsrichter unterbrach: Marcel Müller beendete das Spiel mit einem präzisen Schuss ins Eck und sorgte für ausgelassenen Jubel auf den Rängen (62.). Am Freitag spielen die Haie in Iserlohn (19.30 Uhr). Das nächste Heimspiel des KEC findet am Sonntag gegen die Augsburger Panther statt (14.30 Uhr).

























