27. 05. 2012
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Starke Berliner besiegten Kölner Haie nach Verlängerung
„Berlin war über 60 Minuten etwas stärker als wir“, bilanzierte
Haie-Trainer Doug Mason nach der Partie. Bei uns waren einige Spieler
müde durch die vielen Reisen und Spiele mit den Nationalmannschaften.
Die Spielpause in der Liga hat uns nicht gut getan. Jetzt brauchen wir
wieder etwas Zeit, um in Schwung zu kommen“, so Mason weiter.
Tatsächlich hatten die Gäste gleich von Beginn an gute Chancen. Rankel
traf die Latte (7.), Baxmann scheiterte am starken Robert Müller (8.).
Die Haie, die auf Lüdemann (Muskelverletzung), Dmitriev (Schienbein)
und Marcel Müller (Hexenschuss) verzichten mussten, kamen durch
Ciernik und Warriner zu ihren ersten Gelegenheiten (beide 11.).
Nach torlosem Anfangsdrittel löste einmal mehr Haie-Torjäger Ciernik
den ersten Jubel aus, als er in der 23. Minute nach einem Alleingang zu
seinem 34. Saisontor traf. Rankel schaffte den Ausgleich für Berlin
(30.). Nach den Treffern nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf. Die
Torhüter standen immer wieder im Mittelpunkt der Ereignisse. Nach der
Gäste-Führung durch Weiß (38.) egalisierte Adams zum 2:2 (40.).Im
letzten Abschnitt sorgte Renz mit seinem zweiten Saisontor für die
Führung des KEC (51.) und ein Gefühl bei den Fans, dass es zum ersten
Sieg gegen Berlin in der Saison reichen könnte. Doch die Eisbären
erhöhten den Druck und kamen durch Felski zum 3:3 (57.).
In der Verlängerung dauerte es gerade mal 15 Sekunden, bis Quint den
Sieg für die Eisbären, die Niederlage für Köln und das Ende des Spiels
besiegelte. Im Rahmen des Heimspiels gegen Berlin unterstützte der KEC
die Aktion „wir helfen“ des Kölner Stadtanzeigers mit einer
Sammelaktion. Wohin das Geld fließen soll, werde in Kürze bekannt
gegeben.
Am Freitag empfangen die Haie die Sinupret Ice Tigers in der Kölnarena (19.30 Uhr).

























