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27. 05. 2012
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1. FC Köln – Eintracht Frankfurt: 2:0 - Klassenerhalt endültig gesichert


07.05.2011 15:32 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Eintracht Frankfurt,Auswärtsspiel,2011,Mai,Auswärtssieg,Klassene

Der 1. FC Köln ist weiterhin Mitglied der Fußball-Bundesliga. Nach dem heutigen 0:2-Auswärtssieg in Frankfurt stehen die Kölner nun auf einem gesicherten Mittelfeldplatz und können sich nun in aller Ruhe auf die kommende Saison vorbereiten. Die Anfangsphase gehörte jedoch zunächst den Gastgebern, die gleich von Beginn an versuchte, Druck auf den Konkurrenten im Abstiegskampf auszuüben. Doch schnell konnten sich die Kölner befreien und kamen selbst schon bald erstmals in den Strafraum der gegnerischen Mannschaft. In der folgenden Spielphase passierte erst einmal nicht viel. Köln versuchte das Spiel zu stabilisieren, was angesichts der offenkundigen Verunsicherung der Gastgebers nicht sonderlich schwer fiel. Torszenen waren hingegen in der ersten Viertelstunde nicht nur die Ausnahme, sie waren schlichtweg nicht vorhanden. In der 16. Minute hatte dann Adil Chihi freie Bahn nach schönem Pass von Jajalo. Aber der herauseilende Frankfurter Keeper Fährmann konnte noch klären. In der 25. Minute war es dann Chihi, der eine mustergültige Flanke seines Offensivpartners Novakovic gegen die Laufrichtung des Torwarts zur Kölner Führung verwerten konnte. Aber das Aufbäumen der Frankfurter, die mit 34 Punkten mitten im Abstiegskampf stecken, blieb zunächst aus. Erst in der 41. Minute kamen die Gastgeber zu ihrer ersten nennenswerten Torrausszene. Russ kommt mit dem Kopf an den Ball nach einem Freistoß. Aber der Ball ging knapp am Tor der Domstädter vorbei. Aber nur eine Minute später waren wieder die Kölner am Zug. Doch Novakovic wird nach einem langen Ball zu weit abgedrängt, um den Ball aufs Tor zu zielen, nachdem er bereits den Frankfurter Keeper ausgespielt hatte. In der 44. Minute folgte dann noch ein Tor für die Frankfurter, aber der Treffer von Gekas wird wegen Abseits die Anerkennung verweigert. So blieb es bei der knappen Führung für Köln.

Auch in der zweiten Halbzeit fanden die Frankfurter zunächst keine Mittel, die kompakt verteidigenden Kölner zu überwinden. Auf der anderen Seite wirkten die Gastgeber weiterhin in ihrer Defensivarbeit ausgesprochen unsicher. In der 53. Minute hatte Novakovic das 2:0 auf dem Fuß, aber sein Schuss mit vollem Risiko geht über das Tor. Nach etwa einer Stunde Spielzeit wurde die Eintracht etwas aktiver, ohne dass jedoch zunächst Zählbares dabei herauskam. Auch bei den Standards wirkten die Aktion der Spieler von Cheftrainer Christoph Daum harm- und wirkungslos. Die Kölner hingegen lauern auf Konter und wirken dank der Schnelligkeit ihrer Offensivkräfte deutlich gefährlicher. Allerdings gingen die Geißböcke sehr großzügig mit ihren Chancen um. Bis zum Ende der zweiten Halbzeit sollten dieser noch ein halbes Dutzend weiterer Hochkaräter folgen. Aber statt einer frühen Entscheidung mussten die mitgereisten Fans der Geißböcke bis zum Schluss zittern. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit kam dann die endgültige Entscheidung, nach Podolski mit Torwart Fährmann zusammenstieß. Den fälligen Elfmeter schoss der Gefoulte selbst und sorgte so für den 0:2-Endstand.

Der 1. FC Köln hat nun 41 Punkte und rückt damit nach dem 33. Spieltag auf Rang 13 vor. Viel wichtiger aber für alle Kölner Fans ist die Tatsache, dass das Team von Interims-Coach Volker Finke nun auch rein rechnerisch nicht mehr absteigen kann. Kölns heutiger Gegner Frankfurt muss am kommenden Wochenende in jedem Fall gewinnen. Denn mit weiterhin 34 Punkte rutschten die Hessen sogar Rang 17 zurück. Vor ihnen stehen aber mit Wolfsburg und Mönchengladbach mit jeweils 35 Punkten zwei Konkurrenten in Reichweite der Frankfurter. Der FC muss am letzten Spieltag zu Hause gegen Schalke. Es dürfte dabei auch um die Ehre gehen, wer in der Abschlusstabelle vor dem anderen steht. Nach der heutigen Heimpleite gegen Mainz stehen die Schalker mit 40 Punkte hinter den Kölnern. Auch für dieses letzte Teilziel reicht den Kölnern also auch ein Unentschieden.







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