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27. 05. 2012
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1. FC Köln: Fan-Projekt ruft zur Unterstützung auf


29.04.2011 07:32 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Abstiegskampf,Leverkusen,Frank Schaefer,Fan-Projekt,Unterstützun

Nach dem zweiten Trainerwechsel in der laufenden Saison herrscht beim 1. FC Köln erneut Aufregung. Der größte Zusammenschluss Kölner Fans, das 1991 gegründete Fan-Projekt 1. FC Köln mit immerhin rund 7500 Mitgliedern, hat nun zur bedingungslosen Unterstützung aufgerufen. Es gehe nicht nur um die Sicherung des Klassenerhalts, es gehe vor allem um die Existenz des Kölner Fußballvereins, der nach drei Niederlagen wieder mitten im Abstiegskampf steht. Ausgerechnet am morgigen Samstag kommt der Angstgegner Bayer Leverkusen ins RheinEnergie-Stadion. "FC – sonst nix! Warum Personen jetzt egal sind" lautete die Überschrift dieses Schreibens, dass sich an alle Unterstützer des Vereins wendet. Zusammenhalt und bedingungslose Unterstützung sind gefragt, hieß es dort weiter. "Das Fan-Projekt ist nicht dafür bekannt, dass es zu jeder Aufgeregtheit im Umfeld des 1. FC Köln öffentlich Stellung bezieht", schreiben die Verantwortlichen des Fan-Projekts. Nach dem Rücktritt von FC-Trainer Frank Schaefer und den Reaktionen in Fangemeinde und Medien hat es zahlreiche Gespräche gegeben. Fassungslosigkeit, Enttäuschung und Wut über die öffentliche Demontage eines allseits beliebten Trainers kamen dabei zum Ausdruck.

Schlechte Gedanken oder gar öffentliche Kritik seien am kommenden Spieltag fehl am Platze, so der Appell des Fan-Projekts. "Erst wenn der Klassenerhalt perfekt, der Fortbestand des Erstligisten 1. FC Köln gesichert ist, dann sollten und werden sich sicherlich Verantwortliche und Spieler in einer gründlichen Analyse der Saisonereignisse auch den vielen drängenden Fragen der FC-Fans stellen", so der Vorschlag der Kölner Fans. Die kommenden 16 Tage sind dabei die wichtigsten seit der Saison 2007/2008. Damals war der 1. FC Köln mitten im Kampf um den Wiederaufstieg aus der zweiten Bundesliga und nur mit einer konzertierten Aktion "Alles für den Aufstieg" auf die Erfolgsspur gebracht worden. "Charaktere wie Ümit Özat, Faryd Mondragon und Roda Antar stellten ihr Ego zurück, sie fighteten und siegten für den Verein. Schließlich weinten Sie vor Glück, das Ziel wurde erreicht. Jetzt spielen Personen wieder keine Rolle", erinnern die Kölner Fans. Demos und Unmutsbekundungen sind berechtigt, aber eben nicht am kommenden Spieltag.

Der 1. FC Köln steht nach der erneuten Niederlage beim Abstiegskonkurrenten VFL Wolfsburg mit 35 Punkten auf dem 14. Tabellenplatz. Bei drei ausstehenden Spielen liegen die Geißböcke gerade einmal drei Punkte vom 16. Tabellenplatz entfernt.







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