27. 05. 2012
Seite drucken
1. FC Köln gegen TSV 1860 München: Keine Tore und ein Platzverweis
Dabei spielten die Kölner die längste Zeit der Partie mit einem Mann
weniger, nachdem Schiedsrichter Knut Kircher in der 39. Minute den
Kölner Kevin McKenna nach wiederholtem Foulspiels mit einer gelb-roten
Karte des Spielfelds verwies. Die Partie begann bereits in den ersten
Minuten vielverprechend. Vom
Anpfiff erarbeiteten sich die Geißböcke mehr Spielanteile und war dabei
auch torgefährlicher. Gleich reihenweise tauchten FC-Spieler mit guten
Einschussmöglichkeiten vor dem Gehäuse auf. Zweimal Novakovic und Adil
Chihi hatten in den ersten zwölf Minuten gute Chancen, ein Tor wollte
aber nicht gelingen. Die Münchener zeigten ebenfalls von Beginn an ihr
technisches Können, besannen sich aber eher auf eine Kontertaktik.
Nach einer Viertelstunde erhöhten die Heißböcke noch mal den Druck und
kamen prompt durch ihren Paradesturm Mit Novakovic und Helmes gleich zu
zwei hochkarätigen Torchancen, beide vergaben jedoch freistehend vor
dem Kasten von 60er-Keeper Hoffmann. In dieser Phase reagierte
Löwen-Trainer Marco Kurz und wechselte Lukasz Szukala für Benjamin
Schwarz (25. Minute). Köln blieb spielbestimmend. In der 39. Minute
beging McKenna dann ein gelbwürdiges Foul. Da er jedoch zuvor bereits
mit Gelb verwarnt, musste ihn Schiedsrichter Kircher vom Platz stellen.
In den letzten Minuten vor der Pause wurde die Partie dann zunehmend
härter geführt.
Zweite Halbzeit: Köln bleibt die spielbestimmende Mannschaft
Trotz Unterzahl blieb Köln auch nach dem Wiederanpfiff die bessere
Mannschaft, die Geißböcke konnten ihre Überlegenheit aber nicht in
Zählbares umwandeln. Auch die Münchener kamen in der zweiten Halbzeit
besser ins Spiel, vor allem ihr Kapitän Danny Schwarz scheiterte am
starken Kölner Torhüter Faryd Mondragon. In den Schlussminuten nahm das
Spiel dann noch einmal etwas Fahrt auf. Schiedsrichter Kircher, der
gleich mehrere gelbe Karten verteilte und auch bei seinen
Freistoßentscheidungen nicht immer den sichersten Eindruck machte,
sorgte dabei das eine oder andere Mal auch unter den Spielern für
Verwirrung. Trotz Schlussoffensive blieb es beim 0:0. Köln eroberte mit
nun 35 Punkten erneut den dritten Tabellenplatz zurück. Allerdings
spielt Greuther Fürth erst am Sonntag gegen St. Paul und kann bei einem
Punktgewinn erneut an Köln vorbeiziehen. Die TSG Hoffenheim konnte in
der Freitagspartie im Spiel gegen den SC Freiburg mit 2:0 die
Siegesserie fortsetzen. Mit 34 Punkten steht der Aufsteiger aus der
dritten Liga damit punktgleich mit Freiburg auf Platz 6.

























