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27. 05. 2012
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1. FC Köln holt glückliches Unentschieden


25.01.2009 11:44 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Unentschieden,Borussia,Mönchengladbach,Heimspiel

Knapp 50.000 Zuschauer im seit Wochen ausverkauften RheinEnergie-Stadion sahen ein packendes und temporeiches Derby, in dem die Kölner das glückliche Ende für sich. In der zweiten Minute der Verlängerung erzielte Nationalstürmer Patrick Helmes durch einen verwandelten Foul-Elfmeter den glücklichen Ausgleich. Köln liegt mit nunmehr 46 Zählern punkgleich hinter dem FSV Mainz 05 auf dem vierten Platz. Beide Mannschaften begannen konzentriert und ließen zunächst wenig Chancen zu. Das erste Ausrufezeichen setzte Kölns defensiver Mittelfeldspieler Thomas Broich mit einem gefährlichen Schuss aus 20 Metern, der allerdings knapp am Tor von Heimeroth vorbeiging. Die nächsten beiden Torraumszenen gehörten den Gästen vom Niederrhein, doch weder Marcel Ndjeng (15. Minuten) noch Rob Friend (18. Minute mit einem Kopfball) schlossen ihre Chancen ab. Auf der anderen Seite kamen die Kölner durch Helmes (26. Minute) und Özat (29. Minute) zwei Mal gefährlich vor das Gladbacher Tor, doch auch hier fiel kein Tor. Die größte Chance der ersten Hälfte bis dahin hatte nach der Ecke Kölns Kevin McKenna (30. Minute), doch sein Kopfball ging um Haaresbreite am Kasten von Heimeroth vorbei. In der 32. Minute erzielte dann Sascha Rösler, der von den Kölner Fans kontinuierlich ausgepfiffen wurde, das glückliche 0:1. Sein Schuss nach Kurzpass von Markus Marin fälschte Kölns Mohammad unhaltbar für Mondragon an den Innenpfosten. Danach war Gladbach die bessere Mannschaft, Köln verlor zunehmend den Faden und immer häufiger den Ball im Spielaufbau. Gleich zwei Großchancen (Ndjeng und Friend) führten nicht zum Torerfolg. Zwar wagten sich auch die Geißböcke zum Ende der ersten Halbzeit wieder vor das Gladbacher Tor, aber erneut war es Gladbachs Ndjeng, der mit einem Weitschuss in der 45. Minute den Kölner Keeper zu einer Glanztat herausforderte.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Gelben Karte für Kölns Mitreski. Die Kölner wirkten in dieser Phase etwas druckvoller als ihre Gegner, doch lediglich der Schuss von Helmes in der 55. Minute, den Heimeroth parieren konnte, brachte Gefahr für das Tor. Nachdem die Gladbacher in der 70. Minute das erste Mal wieder gefährlich vor das Kölner Tor kamen, der Kopfball von Friend aber von Mondragon abgewehrt wurde, schoss Kölns Roda Anta auf das Gladbacher Tor. Sein Ball ging jedoch einen guten Meter am Gladbacher Tor vorbei. Nur eine Minute später kamen die Kölner nach einer schönen Ballstafette im Mittelfeld erneut mit Helmes gefährlich vor das Tor, doch Gladbachs Keeper Heimeroth konnte dies mit dem Fuß den Schuss des Kölner Stürmers abwehren. In der Schlussphase erhöhten jedoch die Gladbacher den Druck auf die Kölner Abwehr und kamen gleich mehrfach zu guten Chancen. Bei einer Flanke des eingewechselten Coulibali von der linken Seite verpassten in der 84. Minute alle versammelten Spieler den Ball, vier Minuten später erwischte der ebenfalls eingewechselte Gladbacher Colautti eine Flanke von rechts nicht richtig. In der Schlussminute hielt Kölns Mondragon dann einen Schuss des guten Gladbachers Ndjeng mit einer Glanzparade. Dann kam die 92. Minute. Nach einem langen Ball aus der eigenen Spielhälfte brachte Kölns Stürmer Novakovic seinen Körper zwischen Ball und Gegenspieler Brouwers. Der konnte den Kölner nur durch ein Foul stoppen, der gute Schiedrichter Thorsten Kienhöfer zeigte auf den Elfmeterpunkt und Brouwers die Rote Karte. Glück für die Geißböcke, denn das Foul war eindeutig vor der Strafraumgrenze. Helmes verwandelte sicher zum 1:1-Endstand. Doch noch war Gladbach nicht geschlagen. Eine Minute später kam erneut Colautti zum Kopfball und erneut rettete Mondragon den Kölnern das Unentschieden mit einer Glanzparade.

In der 86. Minute stand die Partie noch aus einem anderen Grund auf der Kippe. Kölner Fans entrollten die wenige Tage zuvor gestohlene Zaunfahne der Gladbacher Ultras. Nach dieser Provokation rasteten einige Gladbacher aus und brannten in ihrem Fanblock in der Nordkurve Feuerwerkskörper ab, eine Rakete landete sogar auf dem Spielfeld. Rösler, der fünf Minuten zuvor ausgewechselt wurde, stürmte sofort in den Fanblock und versuchte, die eigenen Fans zu beruhigen. Erst am zurückliegenden Bundesligaspieltag kam es in Frankfurt zu einer 21-minütigen Spielunterbrechung, weil auch hier so genannte Fans Feuerwerkskörper auf das Spielfeld schleuderten.







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