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27. 05. 2012
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1. FC Köln im Torrausch: 3-0 gegen Nürnberg


20.12.2009 18:39 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Heimsieg,1. FC Nürnberg,Novakovic,RheinEnergie-Stadion,Halbzeit,

Vor winterlicher Kulisse hat die Mannschaft des 1. FC Köln am heutigen Sonntagabend zum Abschluss der Bundesliga-Vorrunde einen klaren Sieg gegen den Abstiegskonkurrenten 1. FC Nürnberg erzielt. Die Team von Trainer Svonimir Soldo drohte dabei ein neuer Negativrekord. Erzielt der FC in der heutigen Partie keine Tore, so hätte der 1. FC Köln die Hinrunde einer Bundesligasaison mit so wenig Treffern überstanden wie kein zweiter Verein vor ihm. Ganze sieben Treffer schafften die Kölner in 16 Partien. Trotzdem standen die Kölner damit nicht auf dem letzten Platz. Aber es kam anders. Die Partie, die über die längste Zeit im dichten Schneetreiben stattfand, verlief dabei von Anfang an munter aber zerfahren. Aber schon in der Anfangsphase zeichnete sich ab, dass die Geißböcke gewillt waren, die vergangene Torarmut vergessen zu machen. Zunächst aber waren die Offensivbemühungen der Kölner nicht von Erfolg gekrönt.

So konnte Abwehrmann Brecko in der achten Minute eine schöne Flanke von rechts setzen. Aber Yalcins Volleyabnahme im Strafraum der Gäste ging daneben. Auch ein Freistoß von Lukas Podolski zwei Minuten später fand sein Ziel nicht. In der Folge war Köln das spielbestimmende Team, ohne jedoch wirklich gefährlich zu sein. In der 30. Minute feierte dann Kölns Kukltstürmer einen traurigen Rekord. Seit nunmehr 1000 Spielminuten steht der Nationalspieler ohne Bundesligatreffer dar. Eine Minute später hatte sein Sturmkollege Novakovic dann die erste dicke Chance. Aber ein Nürnberger Abwehrspieler kann den einschussbereiten Slowaken in buchstäblich letzter Sekunde am Torschuss hindern. In der 37. Minute musste es dann ein Abwehrspieler richten. Verteidiger Jeromel steigt nach einer Flanke von Chihi am höchsten und köpft aus zirka acht Metern ins Nürnberger Tor. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, Köln war sowohl spielerisch als auch kämpferisch das bessere Team. Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause.

In der zweiten Halbzeit begannen zunächst die Gäste aus dem Frankenland mit einigen Szenen vor dem gegnerischen Tor. Aber die Aktionen blieben harmlos. In der 56. Minute segelt ein hart geschossener Freistoß von Kapitän Petit nur knapp am Nürnberger Kasten vorbei. Nur eine Minute fast die gleiche Spielsituation, nur das Petit nun statt eines Torschusses eine scharfe Flanke in den Nürnberger Strafraum zieht. Den Kopfball des Kölner Stürmers kann Nürnbergs Keeper Stephan mit einer Glanzparade klären. Nach etwas mehr als einer Stunde hat dann auch Podolski seine erste dicke Torchance. Bei einem langen Ball aus der eigenen Abwehr kommt der Kölner Nationalspieler vor Nürnbergs Keeper Stephan an den Ball. Doch als er endlich in eine geeignete Schussposition kommt, ist die Chance schon wieder vergeben. Sein Schuss geht am Tor der Gäste vorbei. Trotzdem ist Köln zu diesem Zeitpunkt wieder so feldüberlegen wie in der ersten Halbzeit. Zwischenzeitlich dürfte sich auch Kölns Keeper Faryd Mondragon ein wenig aufwärmen. Mit einer spektakulären Flugeinlage fischt der Kolumbianer eine Flanke von Charisteas aus der Luft.

In der 70. Minute sorgte dann Novakovic für die Entscheidung im RheinEnergie-Stadion. Aus leicht abseitsverdächtiger Position schiebt der Stürmer den Ball die flache Hereingabe von Podolski unbedrängt in das Gästetor: 2.0 für Köln. In der 77. Minute sorgte erneut Novakovic mit seinem zweiten Treffer in der Partie für die endgültige Entscheidung. Nach einer Ecke von Petit traf der Slowake mit einem Kopfball. Damit haben die Geißböcke in dieser letzten Partie so viele Heimtore erzielt wie zuletzt in allen Heimspielen der Hinrunde. Von Nürnberg kam nicht mehr viel. Juri Judt musste in der 84. Minute nach einem Foulspiel an Podolski und der zweiten gelben Karte in der Partie vorzeitig in die Kabine. Eine Minute später hätte Novakovic fast ein lupenreinen Hattrick erzielt. Aber sein Kopfball wurde von Nürnbergs Gündogan zur Ecke abgelenkt. In der Schlussphase gab es dann nur noch eine bemerkenswerte Szene. Trainer Soldo wechselte in der Schlussminute gleich dreifach. Neben Fabrice Ehret und Kevin Pezzoni dürfte auch der zweifache Torschütze Novakovic unter dem Jubel der Kölner Anhänger das Feld verlassen. Wenige Sekunden danach war Schluss.

Während es für die Nürnberger nach vier Niederlagen in Folge nun immer enger wird und die Franken auf einem Abstiegsplatz (Platz 17 mit zwölf Punkten) überwintern müssen, rückt Köln mit diesem Sieg auf Platz 12 vor. Allerdings beträgt der Abstand zum Relegationsplatz mit 18 Punkten gerade einmal zwei Punkte. Bis zum 15. Januar 2010 ist nun erst einmal Pause. Die Kölner werden die Rückrunde etwas später beginnen. Ihr Heimspiel gegen Borussia Dortmund wird am Sonntag, den 17. Januar 2010, um 17:30 Uhr angepfiffen.







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