27. 05. 2012
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1. FC Köln: Keine Chance gegen den Spitzenreiter
Der 1. FC Köln hat die vorgezogene Bundesligapartie gegen den FC Bayern München mit 0:3 verloren. Die Bayern haben fast eine Stunde lang in Unterzahl Spiel und Gegner beherrscht. Allerdings war das Spiel vor allem in der ersten Halbzeit eine eher unterdurchschnittliche Partie. Mit dem Heimsieg gegen die Geißböcke sichert sich der Rekordmeister zugleich die Herbstmeisterschaft in der höchsten, deutschen Spielklasse.
Das Spiel begann so, wie es von der Tabelle her zu erwarten war. Die Gastgeber drückten und bestimmten das Spiel. In den ersten zehn Minuten gab es allerdings kaum vielversprechende Torchancen. Dann schoss Frank Ribéry das erste Mal gefährlich aufs Kölner Tor. Doch Kölns Rensing kann den Schuss aus rund 20 Metern entschärfen. In der Folge blieben die Gastgeber zwar mit mehr Ballbesitz, konnten die defensiven Kölner allerdings kaum in Gefahr bringen.
Aufregung gab es dann in der 33. Minute. Zunächst produzierte der französische Nationalspieler im Zweikampf gegen Henrique Sereno eine Schwalbe und dann flippt er regelrecht aus, deutet sogar eine Kopfnuss und einen Schlag an. Die Folge. Nach der gelben folgte die gelb-rote Karte. Kurz danach gelang Peszko mit einem gelungenen Volleyball die erste Kölner Chance. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verflachte das Spiel zusehends.
Ein Favorit setzt sich durch
Das sollte sich nach der Pause schlagartig ändern. Gerade einmal drei Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Bayern-Stürmer Mario Gomez nach schöner Vorarbeit und präzisem Zuspiel von Thomas Müller unbedrängt die Bayernführung. Müller selbst hatte bereits eine Minute zuvor die Riesenchance auf den Führungstreffer, allerdings verspringt ihm der Ball. Bayern ist trotz Unterzahl weiterhin das spielbestimmende Team, Köln konzentriert sich aufs Verteidigen. Aber trotz massiver Defensivtaktik erhöhte der eingewechselte David Alaba in der 63. Spielminute nach einer Ecke auf den langen Pfosten auf 2:0. In der 69. Minuten musste dann auch noch Kölns gefährlichster Feldspieler vom Platz, führ ihn kam Sebastian Freis. Odise Roshi kam bei dem Doppelwechsel für Christian Clemens.
In der 72. Minute hatte Jajalo eine weitere gute Szene, sein Schuss aus 18 Metern ging nur knapp am Tor vorbei. Das allerdings war deutlich zu wenig gegen eine Bayern-Mannschaft, die trotz Unterzahl haushoch überlegen war. Nachdem Trainer Jupp Heynckes seine besten Offensivkräfte ausgewechselt und Ivicar Olic ab er 78. Minute einen weiteren Auftritt bei den Bayern hatte, ging nicht mehr viel. Trotz eher statistischer Spielweise waren die Bayern durch ihr Flügelspiel und ihre starken Einzelspieler zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Köln hingegen machte auch nach dem 0:2 kaum Anstalten, selbst zu Torszenen zu kommen. So schlief das Spiel zum Ende hin regelrecht ein. Toni Kroos setzte dann mit dem dritten Bayern-Treffer den Schlusspunkt unter eine durchschnittliche Partie. Köln bleibt vor dem Samstag Tabellenzehnter, kann aber noch von drei Teams überholt werden.

























