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27. 05. 2012
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1. FC Köln schafft Unentschieden in Stuttgart


03.12.2011 19:32 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,VFB Stuttgart,Unentschieden,Lukas Podolski,Tabellenelfter

Mit etwas Mühe hat der 1. FC Köln beim VFB Stuttgart ein 2:2-Unentschieden gesichert. Zwei Treffer von Publikumsliebling Lukas Podolski sicherten den Gästen aus der Domstadt den etwas schmeichelhaften Auswärtspunkt. Stuttgart hatte über weite Strecken deutlich mehr vom Spiel. Die erste Aktion aber gehörte den Kölnern, Peszkos Flanke aber wird von den Stuttgartern in einer gemeinsamen Abwehraktion geklärt. Allerdings konnten die Gastgeber die Kölner schnell in die eigene Hälfte drängen, die Zahl der Fehlpässe erhöhte sich. Breckos Patzer in der 7. Minute zeigte die Unsicherheit der Kölner, die zuletzt zwei Partien hintereinander nicht gewinnen konnten. In der zwölften Minuten hatten dann die Schwaben die erste hundertprozentige Torchance. Nach einem strammen Schuss von Hajnal musste FC-Keeper Rensing abprallen lassen, doch der Abstauber von Martin Harnik zählte nicht wegen Abseits. Fast im Gegenzug traf Stuttgarts Maza im Strafraum Peszko, Schiedsrichter Dr. Felix Brych zeigte auf den Elfmeterpunkt und Nationalstürmer Lukas Podolski traf nach einer Viertelstunde zur eher glücklichen Führung für die Gäste vom Rhein. Doch die Unsicherheit aufseiten der Kölner blieb ebenso spürbar wie der Wille der Gastgeber, diesmal den Angstgegner auf heimischen Platz endlich zu bezwingen.

Nach zwei guten Chancen schlug in der 28. Minute dann der Ball doch im Kölner Kasten ein. Nach einer Ecke von Hajnal schraubte sich Stuttgarts Christian Gentner am höchsten. Der Ball landete im eigenen Tor, auch weil sich die Kölner Abwehr sprichwörtlich wegduckte. Nur sechs Minuten danach war es erneut Gentner, der das Spiel zugunsten seiner Mannschaft drehte. Allerdings hatte kurz zuvor auch der Gast aus Köln eine Riesenchance für die erneute Führung. Doch Jajalo verdribbelt sich vor dem Tor, ein Schuss wäre wohl die bessere Variante gewesen. Gentner hingegen nutzte in der 35. Minute eine erneute Unachtsamkeit der Kölner Abwehr zur 2:1-Führung, diesmal war sein Volleyschuss für FC-Keeper Rensing unhaltbar. Der zeigte in der 40. Minute sein ganzes Können, als er einen Kopfball von Nationalspieler Cacau mit einer Weltklasse-Parade entschärfte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

In Halbzeit zwei waren es wieder die Kölner, die durch Peszko zu einer guten Einschussmöglichkeit kam, Stuttgarts Keeper Ulreich aber konnte den Flachschuss entschärfen. Wie schon in der ersten Halbzeit kamen die Stuttgarter mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel. In der Folge wechselte sich das Spielgeschehen ab, beide Mannschaften hatten gute Szenen, konnten daraus aber nichts Zählbares machen. Allerdings wirkte der Gastgeber ein wenig selbstsicherer und war zumindest optisch überlegen. Zum Schluss hatten die Stuttgarter dann aber wieder die besseren Chancen. Neben Keeper Rensing konnte sich dabei vor allem Abwehrmann Geromel auszeichnen. In der 80. Minute hatte der Leistungsträger seine beste Szene, als er alleine gegen Cacau und Harnik klären konnte. Fünf Minuten vor Schluss setzte FC-Trainer Stale Solbakken dann alles auf eine Karte und brachte mit Sebastian Freis und dem kopfballstarken Kevin McKenna das letzte Aufgebot. Peszko und Lanig mussten dafür das Spielfeld verlassen. Und tatsächlich war es Freis, der mit seinem präzisen Pass auf Podolski wesentlichen Anteil am 2:2-Ausgleich hat. Nach zwei Minuten Nachspielzeit war die Partie dann vorbei.

Durch diesen Beinahe-Last-Minute verhinderte Podolski, dass der FC zwei Plätze verloren hätte. So verharren die Kölner punkt- und fast torgleich mit den Wolfsburgern, aber eben mit einem mehr erzielten Tor auf dem angestammten elften Tabellenplatz. Die kommenden Vorweihnachtswochen werden für die Kölner besonders hart. Zunächst spielt der 1. FC am kommenden Samstag gegen den SC Freiburg vor heimischer Kulisse. Drei Tage später wird dann die Partie gegen den FSV Mainz 05 ebenfalls im Rheinenergie-Stadion nachgeholt, bevor es dann zum Abschluss der Hinrunde am Freitagabend nach München geht. Hier trifft Publikumsliebling Podolski dann auf seine ehemaligen Mannschaftskollegen. Ein härteres Bundesligaprogramm hat wohl keine der anderen 17 Mannschaften.







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