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27. 05. 2012
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1. FC Köln und Eintracht Frankfurt trennen sich Unentschieden


22.08.2009 15:37 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Heimspiel,Eintracht,Frankfurt,Unentschieden

(jb) Mit einer wieder nur durchschnittlichen Leistung erreichte der 1. FC Köln auch am dritten Spieltag gegen Eintracht Frankfurt nur ein torloses Unentschieden. In der 54. Minute erhielt der Frankfurter Abwehrmann Patricks Ochs sogar eine rote Karte und doch konnten die Kölner die Überzahl nicht in Tore ummünzen. Dabei waren die Kölner über weite Strecken der Partie das bessere Team. Bereits nach zwei Minuten hatten die Kölner die erste richtig gute Chance. Nach einem Steilpass auf Lukas Podolski verpasste Novakovic die Flanke des Nationalstürmers nur knapp. Nur eine Minute später hatte der Slowene seine zweite Einschusschance, Vorbereiter diesmal war Kölns Verteidiger Womé. Nach zehn Minuten beruhigte sich dann die Partie und auch die Gäste aus Frankfurt am Main kamen zu ersten Torszenen. Spätestens zur Mitte der ersten Halbzeit verlagerte sich das Spiel mehr und mehr ins Mittelfeld, Torraumszenen waren nach der lebhaften Anfangsphase nur noch selten zu sehen, auch wenn die Heimmannschaft sich in dieser Phase durchaus leichte Feldvorteile erarbeiten konnte. Und so ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause.

Auch in der zweiten Halbzeit begannen die Gastgeber dynamisch und verhinderten erfolgreich, dass die Gäste aus der Mainmetropole ihr Spiel aufziehen konnten. Im Gegensatz zu Halbzeit eins gelang es den Geißböcken allerdings nicht, sich wie in der zweiten Spielminute eine Großchance zu erarbeiten. In der 54. Minute schwächte sich Frankfurt dann selbst, als Patrick Ochs zu Recht die rote Karte erhielt. Vorausgegangen war ein übles Foulspiel am Kölner Fabrice Ehret, den der Frankfurter Abwehrspieler von hinten regelrecht abgrätschte. Nach kurzer Behandlung konnte der Kölner Flügelspieler zunächst weiterspielen, musste aber nach knapp einer Stunde ausgewechselt werden. Für ihn kam Adil Chihi. Und auch Frankfurt wechselte zu diesem Zeitpunkt. Für Nikos Liberopoulos kam der Abwehrspezialist Mike Franz. Die Gäste igelten sich nach einer Stunde fast vollständig in ihrer eigenen Hälfte ein. Köln kam zunächst mit dieser Defensivstrategie nicht zurecht, immer wieder sorgten ungenaue Abspiele für Ballverluste, Torraumszenen blieben weiterhin Mangelware.

Ab der 70. Minute bekamen die Gastgeber ihren Gegner zunehmend in den Griff. Allerdings dauerte diese Phase nur wenige Minuten, schon wenig später konnte sich Frankfurts Hintermannschaft wieder sortieren und ließ in den folgenden Minuten kaum noch gefährliche Aktionen der Kölner zu. Trotz Überzahl gelang den Kölner keine einzige Torszene mehr. Frankfurt wollte nicht, Köln konnte nicht. Und so pfiff Schiedsrichter Manuel Gräfe das Spiel nach drei Minuten Nachspielzeit ab. Köln verbesserte sich zwar mit seinem ersten Punktgewinn auf Rang 17. Aber das auch nur, weil der SC Freiburg vor heimischer Kulisse gegen Bayer Leverkusen mit 0:5 unterging. Für Köln geht es am kommenden Sonntag in Hamburg gegen den HSV.







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