27. 05. 2012
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1. FC Köln verliert Heimspiel gegen Berlin
In der heutigen Heimpartie hat der 1. FC Köln auch den 32. Spieltag nicht als Sieger beenden können. Mit 1:2 verloren die Geißböcke ihr Spiel gegen den Meisterschaftsaspiranten Hertha BSC. Mit ihrem Auswärtssieg haben sich die Fußball-Profis aus der deutschen Hauptstadt am Dienstag die Chance auf einen Meistertitel zumindest theoretisch erhalten. Mit nunmehr 62 Punkten liegen die Herthaner lediglich einen Punkt hinter dem Führungsduo Wolfsburg und Bayern München. Bei Köln fehlten neben dem verletzten Stammkeeper Modragon drei weitere Leistungsträger wegen Sperren, darunter unter anderem auch Kölns Top-Torjäger Novakovic. Und so blieben die Kölner trotz einer über weite Strecken starken kämpferischen Leistung erneut vor dem gegnerischen Tor zu harmlos. Fast hätten die Kölner ein 0:0-Unentschieden in die Pause gerettet. Aber Cicero markierte nach schöner Vorarbeit in der 42. Spielminute den Führungstreffer für die Berliner, wenn auch überraschend. Dabei hatte Kölns Ishiaku in der 32. Minute eine gute Chance, mit einem Kopfball seine Mannschaft in Führung zu bringen. Insgesamt sah Trainer Daum in der ersten Halbzeit eine diszipliniert verteidigende Mannschaft, die kaum Chancen der Berliner zuließ.
Auch in der zweiten Halbzeit agierten die Kölner zwar engagiert aber letztlich unglücklich. Zunächst hatte Sanou mit einem abgefälschten Schuss fast das glückliche Ende für sich. Nur zwei Minuten später erhöhte dann der Berliner Ebert ebenfalls mit einem abgefälschten 30-Meter-Schuss auf 0:2. Kölns Debütant Thomas Kessler, der seine erste Bundesligapartie absolvierte, hatte keine Chance. Geromel hatte seinen Körper zwischen Gegner und Tor gestellt und damit dem Gegner den zweiten Treffer geschenkt. In der Folge zeigten die Kölner weiterhin eine gute Partie, entscheidende Torszenen gab es aber nicht mehr. In der 66. Minute gab es dann noch eine für Köln unglückliche Schiedsrichter-Entscheidung. Hertha-Kapitän Simonic soll im eigenen Strafraum Hand gespielt haben. Referee Knut Kircher versagte den protestierenden Domstädtern jedoch den vermeintlichen Hand-Elfmeter. Erst in der letzten Minute schaffte dann Adil Chihi den Anschlusstreffer. Der kam allerdings viel zu spät. Köln bleibt damit vorerst weiterhin auf dem zwölften Platz. Mit 35 Punkten bleibt der Abstand zum 16. Tabellenplatz weiterhin bei acht Punkten. Aufgrund der Konstellation ist die Mannschaft aber bereits nach dem 31. Spieltag gerettet. So spielen Borussia Mönchengladbach und Energie Cottbus morgen gegeneinander. Beide Mannschaften belegen mit jeweils 27 Punkten die Tabellenplätze 15 und 17 und nehmen sich demnach am drittletzten Spieltag gegenseitig die Punkte weg. Arminia Bielefeld, Tabellen-Sechzehnter, spielt morgen zu Hause gegen den Aufsteiger Hoffenheim. Auch die Ostwestfalen haben 27 Punkte auf ihrem Konto.

























