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27. 05. 2012
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1. FC Köln: Volker Finke trainiert Profis - Frank Schaefer tritt zurück


27.04.2011 20:50 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Rücktritt,Cheftrainer,Frank Schaefer,Volker Finke,Sportdirektor,

Kölns Cheftrainer Frank Schaefer ist am heutigen Mittwoch mit sofortiger Wirkung von seinem Posten zurückgetreten. Das bestätigten die Offiziellen am heutigen Tag, Sportdirektor Volker Finke wird mit sofortiger Wirkung das Training der Geißböcke leiten, schon am heutigen Mittwoch hatte der 63-Jährige seinen ersten Einsatz im Dauerregen. Damit geht eine ereignisreiche Zeit zu Ende, in deren Verlauf der Traditionsclub aus dem Kölner Westen nach einer erfolgreichen Rückrunde unter Schaefer vom letzten auf den elften Tabellenplatz vorrückte. Nach drei Niederlagen in Folge, zuletzt mit 1:4 in Wolfsburg, stehen die Geißböcke mit 35 Punkten auf einem 14. Platz und damit (wieder) mitten im Abstiegskampf. Wie bereits in der vergangenen Woche, als Schaefer seinen Rückzug vom Cheftrainerposten zum Saisonende ankündigte, gab der 47-jährige Kölner erneut persönliche Gründe an.

Bereits im Verlauf des heutigen Vormittags machten entsprechende Gerüchte die Runde am Geißbockheim. Die "Kibize", wie die häufig kartenspielenden Anhänger des FC auch genannt werden, hatten es bereits im Verlauf des heutigen Vormittags geahnt, dass in den Clubräumen Denkwürdiges vorgeht. Als dann der 63-jährige Volker Finke mit den Profis auf den Rasen des Trainingsgeländes am Stadtwald auftauchte, war auch den letzten Skeptikern klar, dass beim FC der zweite Trainerwechsel innerhalb einer Saison stattgefunden hat. Kurz danach erklärte dann auch der Zurückgetretene seinen Profis. Die Presse kam einige Minuten später an die Reihe, auf einer improvisierten Pressekonferenz wurde schließlich auch die Veröffentlichende Meinung mit der Information versorgt, die kaum jemanden wirklich überraschte. Interimsnachfolger Finke, der noch bei seinem Amtsantritt in Köln die Übernahme des Trainerpostens kategorisch abgelehnt hatte, stand am heutigen Mittwoch erstmals als Übungsleiter auf dem Platz neben dem Vereinsheim. Trotz der vorangegangenen Berichterstattung bemühten sich beide Protagonisten, den Ball flach zu halten. Während Finke die Entscheidung Schaefers mit Bedauern zur Kenntnis, betonte der Ex-Coach, dass er mit seiner Entscheidung weiteren Schaden vom Verein abhalten will.

Erst am Tag zuvor hatte der Verein sich noch mit unflätigen Farbschmierereien so genannter Fußball-Fans beschäftigen, genauer Anklage einzureichen. Unbekannte hatten zuvor auf selbstgemalten Plakaten Drohungen in Richtung der Verantwortlichen ausgesprochen. Ex-Cheftrainer Schaefer genoss einen guten Ruf unter den Getreuen des Geißbockclubs, allen Unkenrufen und religiösen Einstellungen zum Trotz.







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