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27. 05. 2012
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Borussia Mönchengladbach übt Revanche am 1. FC Köln


14.03.2009 16:40 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Borrusia,Mönchengladbach,Heimniederlage,rheinisch,Derby

50.000 Zuschauer im ausverkauften RheinEnergie-Stadion sahen eine abwechslungsreiche, aber nicht hochklassige Partie. Insgesamt waren die Gäste vom Niederrhein das bessere Team. Nach ihrem 4:1-Sieg gegen den Hamburger SV zeigten die Gladbacher auch gegen den rheinischen Rivalen ihr neues Selbstbewusstsein, ihre Fans allerdings erlaubten sich vor dem Anpfiff eine Respektlosigkeit. Während die Spieler in einer Schweigeminute der Opfer des Amoklaufes in Wingenden gedachten, brannten die Gästefans bengalische Feuer ab und feuerten laufstark ihr Team an. Die erste Chance des Spiels hatten allerdings die Kölner. Vucicevic dribbelte sich in der 5. Minute durch die Gästeabwehr, aber sein Schuss wurde von Gladbachs Torwart Bailly zur Ecke geklärt. Drei Minuten später wäre Novakovic fast durch die Abwehr der Gäste gekommen, ein Tackling von Daems verhinderte eine weitere Großchance der Geißböcke. Nach zehn Minuten kamen dann die Gladbacher besser ins Spiel.

Die erste Chance hatte Jungnationalspieler Marin, sein Freistoß in der 11. Minute ging knapp über das Tor. In der Folge neutralisierten sich beide Team weitgehend, Torchancen waren Mangelware. Mitten in diese Phase erlaubte sich das Team von FC-Trainer Christoph Daum dann erneut eine Unaufmerksamkeit beim Aufbauspiel. Rob Friend fing einen Fehlpass von Sanou ab, passte zu Marin, der nach einem starken Dribbling den Kollegen Bradley mustergültig ins Spiel brachte. Der brauchte nur noch einzuschieben, 1:0 für die Gäste. Köln versuchte es in der Folge zumeist mit hohen Bällen. Damit aber war die starke Defensive der Borussia nicht knacken. Im Gegenzug kamen die Gäste immer wieder gefährlich vor das Kölner Tor. Doch Friend konnte die Flanke in der 35. Minute nicht verwerten. Als die Kölner gedanklich schon in der Kabine waren, überraschte der starke Baumjohann die Kölner defensive mit einem Lupfer. Matmour hatte in der 45. Minute keine Mühe, den Ball zum 0:2-Halbzeitstand im Kölner Tor unterzubringen.

Zur zweiten Halbzeit reagierte FC-Trainer Daum und brachte mit Ishiaku (für Vucicevic) und Radu (für Sanou) gleich zwei neue Spieler. Doch zunächst warteten die 50.000 Zuschauer im rheinEnergie-Stadion vergeblich auf Torraumszenen. Ein Freistoß von Novakovic in der 52. Minute ging deutlich über das Tor, die Umstellung auf ein 4-4-2-System blieb zunächst ohne Wirkung. Zwei Minuten später staubte Novakovic nach einem 20-Meter-Schuss von Pezzoni, der vom Gladbacher Keeper an den Pfosten gelenkt wurde, zum vermeintlichen Anschlusstreffer ab. Aber sein Tor fand keine Anerkennung, Schiedsrichter Kienhöfer entscheidet auf Abseits. Köln aber war jetzt das bessere Team und setzte die Gäste zunehmend unter Druck. In der 64. Minute wurden die Bemühungen dann doch belohnt. Brecko traf zum 1:2-Anschlusstreffer. Der Kölner hatte allerdings Glück, sein Schuss aus 18 Metern wurde unhaltbar abgefälscht. Doch mitten in die Drangphase hinein erneut der Rückschlag. Gladbach Rob Friend traf nur drei Minuten später zum 1:3. Der Stürmer schloss einen perfekt vorgetragenen Konter der Gäste. Baumjohann passt auf Stalteri, der wiederum leitet den Ball auf den langen Pfosten weiter, Torschütze Friend musste nur noch einschieben. Auch danach bleiben die Borussen bei ihren schnellen Kontern brandgefährlich.

In der Schlussphase wurde es dann aber noch einmal spannend. Erneut traf Kölns Brecko zum Anschlusstreffer. Der eingewechselte Broich eroberte sich im Mittelfeld den Ball und spielte auf Petit. Der wiederum brachte den freistehenden Brecko ins Spiel und in der 82. Minute kam Köln erneut auf einen Treffer an die Gladbacher heran. Aber auch nach diesem Treffer wurden die aufkeimenden Hoffnungen schnell zunichte gemacht. Ishiaku vertändelte wieder nur drei Minuten später den Ball, sein Mannschaftskollege konnte gegen den heranstürmenden Pezzoni nur noch per Foul klären. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bradley zum 2:4-Endstand. Köln bleibt zwar trotz dieser Niederlage Tabellen-Elfter, hat aber nun nur noch sieben Punkte Abstand zu den Abstiegsplätzen. Zum rheinischen Rivalen Bayer Leverkusen, derzeit Siebter, beträgt der Abstand sogar acht Punkte.







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