27. 05. 2012
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Der Prinz in seinem Schmuckkästchen
Von einer solchen Kulisse träumt so manch anderer Verein im normalen Ligabetrieb. Mehrere Tausend Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, auf der Nordtribüne bei dem ersten öffentlichen Interesse live dabei zu sein. Im besonderen Interesse stand natürlich der Heimkehrer Lukas Podolski. Der inzwischen fast 24 Jahre alte Nationalstürmer kehrte nach drei Jahren Bayern München zurück an den Rhein. Auch das Trainergespann Zvonimir Soldo und Michael Henke leitete am heutigen Donnerstag zum ersten Mal ein Training bei ihrem neuen Arbeitgeber
Auch Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma sitzt ebenso wie rund 21.000 Zuschauer auf der Tribüne, um mit den verantwortlichen des Vereins gemeinsam die erste Trainingseinheit für die neue Saison verfolgten. Dass die Rückkehr des neuen alten Publikumslieblings auch für die ungeahnte Resonanz verantwortlich lässt sich leicht erahnen, wenn man sich den Rummel um die Person Lukas Podolski vor Augen führt. Der Nationalstürmer, der als 17-Jähriger bei den Geißböcken debütierte und sich bereits in seiner ersten Saison mit zehn Treffern in die Herzen der Kölner Fans schoss, wirkte fast ein wenig schüchtern, als er am gestrigen Donnerstag. Mut sprach der ehemalige FC-Profi Mathias Scherz dem neuen Sturmduo zu. Mit Lukas Podolski und Milivoje Novakovic besitzt der FC ein "tolles Gespann", das es bei entsprechender Form durchaus mit anderen Spitzenclubs der Bundesliga aufnehmen kann, so Scherz gegenüber der Bild-Zeitung.
In den kommenden Tagen geht es in ein ersten Trainingslager in die Hocheifel. Am 24. Juli findet dann ein Freundschaftsspiel gegen Bayern München statt, ehe am ersten Augustwochenende wieder der Ligabetrieb in der Bundesliga losgeht.

























