27. 05. 2012
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DFB-Pokal: Mainz besiegt schwache Geißböcke
Damit kann sich die Truppe von Christoph Daum nun voll auf die Spiele der Fußball-Bundesliga konzentrieren.
Das scheint nach den zuletzt durchschnittlichen Auftritten seiner
Spieler auch wirklich nötig. Die ersten fünf Spieltage brachten für den
Aufsteiger aus dem Rheinland lediglich einen Sieg und ein
Unentschieden, allerdings schon drei Niederlagen. Nun ist auch im
DFB-Pokal Ende. Im Spiel selbst gab es bereits nach wenigen Sekunden
den ersten Aufreger. Nach einem Pass aus dem Mainzer Mittelfeld hatte
sich Amri freigelaufen. Obwohl Kölns Abwehrmann Wome das Abseits
aufhob, pfiff Schiedsrichter Heribert Fandel diese erste prekäre
Situation für die Kölner ab. Dann aber ließen es beide Mannschaft eher
etwas ruhiger angehen, in den ersten 20 Minuten gab es kaum
Torraumszenen, den ersten Torschuss registrieren die Statistiker in der
25. Minute durch den Mainzer Baljak. Doch der Schuss aus 18 Metern war
fiel zu schwach geschossen, um Kölns Keeper Mondragon in Verlegenheit
zu bringen. In der Folge war Mainz das druckvollere Team und kam durch
Heller (26.) und den Ex-Kölner Feulner (33.) zu zwei Schusschancen.
Dann war Halbzeit.
Bei trüber herbstlicher Witterung ging es dann bei stärker werdendem
Dauerregen und gerade einmal zehn Grad Lufttemperatur weiter. Nach
einigen gefälligen Angriffen der Kölner hat Wome in der 58. Minute die
bislang größte Torchance für die Geißböcke, aber seine scharfe
Hereingabe findet keinen Abnehmer. Drei Minuten später geht die
Heimmannschaft in Führung Bance traf nach einer Ecke aus sechs Metern
Entfernung mit dem Kopf zur 1:0-Führung ins Tor. Köln zeigte sich
daraufhin sichtlich beeindruckt. Nach einem Fehler des Kölner McKenna
in der 65. senst sein Verteidigungskollege Mohamad den Ex-Kölner
Feulner an der Strafraumgrenze um. Den fälligen Elfmeter verwandelte
Karhan mit einem Flachschuss zur inzwischen verdienten 2:0-Führung. Nun
legten die Kölner nach. In der 71. Minute scheiterte Novakovic noch am
herauseilenden Mainzer Torhüter Wache, drei Minuten später dürfen sich
die Kölner noch einmal Hoffnung machen. Mohamad verwertet eine
Kopfballvorlage seines Kollegen McKenna unhaltbar zum
1:2-Anschlusstreffer. Doch die Hoffnung der mitgereisten Fans dauerte
gerade einmal vier Minuten. Dann erzielte Pekovic den 3:1-Endstand.
Sein 20 Meter Flachschuss war für Mondragon unhaltbar. Nach einer
letzten Chance der Kölner ging das Spiel dann ohne weitere
Torraumszenen zu Ende. Wie schon in den vorherigen Jahren scheitert der
1. FC Köln auch in dieser Saison wieder zu einem relativ frühen
Zeitpunkt.

























