27. 05. 2012
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Fußball-Route NRW geht in die nächste Phase
Die Fußball-Route selbst ist rund 550 Kilometer lang und führt durch
insgesamt 15 Städte in NRW. Mit von der Partie ist auch die größte
NRW-Kommune Köln. Als einer der Meilensteine ist das Sport- und
Olympiamuseum am Kölner Rheinauhafen eine der Attraktionen auf der
Route. Sichtbares Zeichen für eine Teilnahme an der Initiative sind
jeweils elf Edelstahl-Acrylschilder, die an prägnanten
Orten der jeweiligen Kommune aufgestellt werden sollen, hieß es dazu
weiter. Der neu gegründete Verein setzt damit das
vor zwei Jahren ins Leben gerufene Projekt fort.
Man habe damit sehr positive Erfahrungen gemacht, hieß es aus dem für
Sport zuständigen Innenministerium. „Die Deutsche Fußball Route ist
bisher auf viel Sympathie gestoßen, die Aktivitäten der Vergangenheit
müssen nunmehr weitergebracht und dauerhaft genutzt werden“, sagte
Werner Stürmann, der als Abteilungsleiter Sport des
NRW-Innenministeriums bei der Gründungsversammlung in der Duisburger
Sportschule Wedau zugegen war.
Maßgeblich initiiert hatte das Projekt der Westdeutsche Fußball- und
Leichtathletikverband WFLV. Entlang einer 550 Kilometer langen
Themenstraße, die von Aachen über Köln und Düsseldorf quer durch das
Ruhrgebiet bis nach Bielefeld führt, sollen die einzelnen Sportstandort
besser miteinander vernetzt werden. Auch an der touristischen
Erschließung wollen die Initiatoren mitwirken. Vor allem Schulklassen,
aber auch interessierte Reisegruppen sollen mithilfe der
Informationstafeln mehr über die Sportgeschichte der jeweiligen Kommune
erfahren. So will der Verein mit einem solchen Informationsschild
beispielsweise darauf hinweisen, dass die Trauerfeier für den
verstorbenen Meistertrainer Hennes Weisweiler 1983 im Kölner Dom
stattfand.
Die Gründungsversammlung des Vereins fand bereits Ende Januar dieses
Jahres statt. Erster Vorsitzender ist der Vizepräsident des WFLV
Manfred Knipping. Der Internetauftritt, der ab sofort unter der
Adresse. www.dfr-nrw.de abrufbar ist, wird aus Mitteln des Landeswirtschaftsministerium gefördert.

























