27. 05. 2012
Seite drucken
Jeckes Spiel: FC-Amateure bezwingen Rot-Weiß Essen mit 4:3
Die zweite Mannschaft des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat asm gestrigen Sonntag beim Auswärtsspiel gegen Rot-Weiß Essen nach einem furiosen Spielverlauf knapp, aber etwas schmeichelhaft mit 4:3 gewinnen können. Es dürfte wohl eines der Amateurliga-Spiele sein, die noch nach dem Ende dieser Saison in den Köpfen der Beteiligten bleiben wird. In buchstäblich letzter Minute siegten die FC-Amateure durch demn entscheidenden Treffer von Stefan Thelen. Zwischenzeitlich hatte der Gastgeber bereits mit 3:1 geführt und sah wie der sichere Sieger aus.
Etwas mehr als 6000 Zuschauer sahen abei ein gutes Amateurligaspiel. In der ersten Halbzeit plätscherte das Spielgeschehen allerdings zunächst vor sich hin. Robin Hömig schoss erst in der 45. Minute die Gäste aus der Domstadt mit 1:0 in Führung. Da waren die Gastgeber offenbar bereits in der Mannschaftskabine. Doch statt geschockt zu sein, drehten die Essener das Spiel. Lukas Lenz, erst zur Pause eingewechselt, schaffte mit seinen beiden Treffern in der 50. und 62. Minute die Wende im Spiel. Zwischenzeitlich verwandelte auch Güngör Kaya seinen Foul-Elfmeter zum 3:1. Doch dann holten die Gäste zum Gegenschlag aus.
Doch während noch lauter Jubel durch das Essener Stadion hallte, war ein Kölner im gegnerischen Strafraum unfair attackiert worden. Dino Bisanovic verkürzte auf 2:3. Nur drei Minuten später zeigte das Schiedsrichter-Gespann erneut auf den Elfmeterpunkt. Doch dieses Mal hielt Essens Keeper Lamczyk den Schuss des Kölner Elferschützen. Trotz Kölner Bemühungen blieb es bis zur 83. Minute bei der knappen Essener Führung. Dann aber drehten Lucas Musculus (83.) und eben jener Thelen mit seinem Last-Minute-Siegtreffer die Partie endgültig. Während Essens Chefcoach nach der Partie mit der fehlenden Cleverness seiner Mannschaft haderte, frohlockte Gästecoach Dirk Lottner. Kein Wunder, denn vor allem in der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber eigentlich das bessere Team. Das musste auch Ex-Bundesligaprofi Lottner anerkennen. Aber mit „Schönspielen“ gewinnt man bekanntlich keine Punkte und so gingen die drei Zähler an die „glücklichen“ Kölner.

























