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27. 05. 2012
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Köln bleibt Austragungsort des DFB-Pokalfinales im Frauenfußball


25.06.2011 09:28 von:

Schlagwörter: Köln,DFB,Pokalfinale,Frauenfußball,Rheinenergie-Stadion,Premiere,Familienfest

Das Rheinenergie-Stadion im Kölner Sportpark Müngersdorf wird bis zum Jahr 2015 Standort der Pokalfinalspiele der Frauen werden. Im vergangenen Jahr feierte der DFB in Köln Premiere mit einer eigenen Veranstaltung für die Fußballerinnen, nachdem sie in den Jahren zuvor vor dem großen Pokalfinale in Berlin ihre Gewinnermannschaft auszuspielen. Nach weit über 25.000 Zuschauern im Premierenjahr, immerhin Europarekord, kamen zur diesjährigen Finalpartie im Kölner Schmuckkästchen deutlich weniger. Trotzdem scheint die Domstadt mit ihrer Performance und dem Konzept, das Pokalfinale in ein großes Familienfest einzubetten, zufrieden gewesen sein. Sonst hätte das Präsidium des größten Sportverbands des Landes womöglich eine andere Entscheidung getroffen.

"Es erfüllt mich schon mit besonderer Freude und auch mit ein bisschen Stolz, dass die Premiere des DFB-Pokalfinales der Frauen 2010 in Köln und seine Fortsetzung in diesem Jahr bei den Verantwortlichen des DFB offensichtlich einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben. Darin sehe ich auch eine Bestätigung für die Event- und Sportstadt Köln, Veranstaltungen solcher Dimension erfolgreich und mit einem hohen Zuschauerzuspruch in unserer Stadt durchführen zu können", erklärte der erste Bürger der Stadt nach der Entscheidung des DFB. Beim DFB-Pokalfinale im Frauenfußball arbeitet die Stadt Köln mit einer Reihe von Projektpartnern zusammen, darunter der Deutschen Sporthochschule DSHS, der Fußballverband Mittelrhein, der 1. FC Köln und die städtische Tochtergesellschaft Kölner Sportstätten GmbH, Betreiber des Rheinenergie-Stadions.

Auch die zuständige Kölner Sportdezernentin Dr. Agnes Klein zeigte sich erfreut über die Standortentscheidung des DFB. "Schon die ersten beiden Pokaljahre haben dem Frauenfußball in der Sportstadt Köln, aber auch im Umland einen kräftigen Schub gegeben. Ich gehe davon aus, dass wir mit der Etablierung des Finales in Köln unter der Federführung des Sportamtes noch mehr für den Frauenfußball in unserer Region tun können. Es hat sich gezeigt, dass sich die Beibehaltung des Charakters des Pokalfinales in den letzten beiden Jahren und die Ausrichtung als ein Familienfest für Jung und Alt, für Fußballfans, Eltern und Kinder richtig war und weiter als Konzept für die Zukunft dienen kann", erklärte die Beigeordnete. Genau das war wohl der ausschlaggebende Grund für die Entscheidung im DFB-Präsidium. "Es stimmt in Köln einfach alles: das Angebot rundherum, das Spiel, die Stimmung. Und das hat uns letztlich bestärkt, das Pokalfinale bis 2015 in Köln auszutragen", erläuterte Hannelore Ratzeburg, die für den Frauen- und Mädchenfußball verantwortliche DFBVizepräsidentin.







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