27. 05. 2012
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Kölner verlieren durch Last-Minute-Elfmeter
Der 1. FC Köln hat am 32. Spieltag der laufenden Bundesliga-Saison sein heutiges Auswärtsspiel gegen den SV Werder Bremen verdient, aber knapp mit 0:1 verloren. Das Goldene Tor erzielte der Bremer Mittelfeldspieler Torsten Frings durch einen verwandelten Handelfmeter in der 90. Minute. Zuvor hatte Kölns Verteidiger Geromel mit der Hand versucht, für seinen bereits geschlagenen Torwart mit der Hand zu klären. Dafür gab es ebenfalls in der Schlussminute auch noch die Rote Karte für den Brasilianer im Kölner Team. Bremern war dabei von Beginn an das bessere Team. Bereits früh hatte Kölns Ersatzkeeper Kessler die Chance, sich auszuzeichnen. In der 7. Minute lenkte der junge Keeper den Schuss von Özil über die Latte. Zusammen mit dem dribbelstarken Marko Marin gelang den beiden Jungnationalspielern gerade in der Anfangsphase immer wieder, die Kölner Abwehr vor Probleme zu stellen. Aber vor dem Tor gab es zunächst keine wirklich gefährlichen Spielszenen. Die Gäste aus der Domstadt spielten dabei munter mit und kamen vor allem nach Standards zu gefährlichen Situationen. In der 18. Minute hatten dann die Bremer Glück, dass Schiedsrichter Guido Winkmann nach einem Handspiel von Bargfrede weiterspielen ließ. Kölns Ersatzkeeper machte dabei einen sicheren Eindruck und konnte mehrere gute Paraden verbuchen. So ging es torlos in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit rückte dann der starke Kölner Torwart immer mehr in den Blickpunkt. In Halbzeit zwei gelang es den Kölnern immer seltener, sich mit Kontern Entlastung zu verschaffen. Nach einer Stunde Spielzeit hatten die Hanseaten dann die Riesenchance zur Führung. Aber sowohl Marin als auch Almeida scheiterten jeweils aus aussichtsreicher Position. In der Folge schnürten die Gastgeber die Kölner immer stärker in der eigenen Hälfte ein. Und doch hatte Köln Chancen. In der 73. Minute etwa hätte Novakovic das Spielgeschehen auf den Kopf stellen können. Aber sein Kopfball prallte an die Latte, nachdem sich der Goalgetter zuvor prima freigelaufen hat. Nur Sekunden später staubte Almeida ab, nachdem Kessler den Schuss von Pizarro nur abprallen lassen konnte. Der vermeintliche Treffer wurde aber wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt. In der Schlussviertelstunde begannen die Bremer ihre gefürchtete Schlussoffensive. Tatsächlich konnten sich die Gäste kaum noch aus der Umklammerung befreien. Doch bis auf wenige gute Spielzüge wirkte die Schlussphase der Bremer bis zu eben jener 90. Minute eher ideenlos. Doch in der Schlussminute wehrte Kölns Verteidiger Geromel den Ball der Bremer mit der Hand ab und sah dafür Rot. Frings verwandelte und erhöhte damit die Chancen auf das Erreichen der Champions-League erheblich. Köln bleibt mit 37 Punkte auf einem gesicherten zwölften Rang und kann morgen noch von Hoffenheim auf Rang 13 verdrängt werden.

























