27. 05. 2012
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Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf eröffnen Fußball-Derby
Nun absolvieren im Rahmen der Vorbereitungen auf die neue Saison beide
Teams ein Testspiel. Austragungsort ist die LTUarena in Düsseldorf: ein
Grund für die beiden derzeitigen Stadtoberhäupter Oberbürgermeister
Fritz Schramma und Bürgermeister Dirk Elbers, die Konkurrenzsituation
beider Städte, mit einem gemeinsamen Anstoß eine freundschaftliche
Atmosphäre zu schaffen. Spielbeginn ist 19:30 Uhr.
Beide Stadtoberhäupter hatten sich erst in der vergangenen Woche zum
ersten Kennenlernen in der Landeshauptstadt getroffen. Bei dem Gespräch
ging es auch darum, neue Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit
zwischen Köln und Düsseldorf zu erkunden. Nach dem Spiel morgen beide
ihren ersten Gedankenaustausch zu diesem Thema vertiefen. “Das
Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und Fortuna Düsseldorf ist eine
schöne Kulisse, um in Sachen Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt
weiter am Ball zu bleiben“, erklärte Schramma. Sportlich gesehen
besteht nach dem erneuten Wiederaufstieg der Kölner Geißböcke ohnehin
keine wirkliche Konkurrenz. Während in Köln die Fußballbegeisterung
weiterhin hohe Wogen schlägt und dem Verein einen neuen
Mitgliederrekord nach dem anderen beschert, sieht die sportliche
Situation verhalten aus. In der vergangenen Saison verpasst
Regionalligist Fortuna Düsseldorf nur knapp den Aufstieg in die Zweite
Liga und beendete die Spielzeit mit einem dritten Platz in der
damaligen Regionalliga Nord. In der neuen Saison wird man in der
bundesweiten dritten Liga spielen.
Schramma, der fußballerisch den FC als klaren Favoriten bezeichnet,
erhofft sich natürlich einen Sieg in diesem Derby. Immerhin spielt hier
erste gegen dritte Liga. In Bezug auf den Standortvergleich beider
Städte spiele man „annähernd in derselben Liga“, allerdings gebe es
unverändert Wettbewerb zwischen den beiden Großstädten. Trotz des in
der Vergangenheit unter Elbers’ Vorgänger Joachim Erwin teilweise
schwierigen Verhältnisses beider Metropolen wollen beide Seiten die
überregionalen Aufgaben und Herausforderungen gemeinsam meistern.
Darüber und über vieles mehr will man schon am morgigen Mittwochabend
reden, versicherte Schramma in seiner Stellungnahme.

























