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27. 05. 2012
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Zweite Niederlage im zweiten Derby


05.04.2009 16:59 von:

Schlagwörter: Köln,1. FC Köln,Bayer,Leverkusen,Heimspiel,Niederlage,Bundesliga

49.800 Zuschauer sahen eine über weiter Strecken schwache Bundesliga-Partie, in der die Leverkusener Gäste über weite Strecken etwas abgeklärter wirkten. Bayer Leverkusen ist dabei so etwas wie der Angstgegner der Kölner, der letzte Sieg der Geißböcke über den Konkurrenten von der anderen Rheinseite liegt inzwischen fast zwölf Jahre zurück. Für zwei Leverkusener Spieler war die Reise nach Köln-Müngersdorf eine an alte Wirkungsstätte. Verteidiger Lukas Sinkiewicz und Stürmer Patrick Helmes waren in Köln Bundesliga-Profis und starteten hier ihre Karriere. Das Derby startete dabei zwar etwas zerfahren, aber mit vollem Einsatz. Bereits nach fünf Minuten behinderte eben jener Sinkiewicz Kölns Keeper Mondragon am Abwurf. Der ließ sich allerdings etwas zu theatralisch fallen, provizierte aber immerhin die erste Ermahnung des Unparteiischen. Zwei Minuten später wurde es dann zum ersten Mal gefährlich. Ein Freistoß von Petit erreichte den Kopf von Geromel, ging aber dann doch einige Meter am Tor der Gäste vorbei. In der Folge neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld, Torszenen waren Mangelware. Wenn dann doch mal ein Ball gefährlich aufs Tor kam, wie nach einer Viertelstunde durch Leverkusens Henrique, waren die Torhüter, in diesem Fall, Mondragon zur Stelle. Mit einer Ganzparade verhinderte der Kölner Schlussmann die frühe Führung der Leverkusener. Danach verflachte die Partei zusehends, gefährliche Torraumszenen bleiben bis zur Pause Mangelware.

Auch in der zweiten Halbzeit begannen beide Mannschaften zunächst bemüht. Aber weder Köln noch Leverkusen konnten die ersten Chancen nutzen. Und dank taktisch disziplinierter Raumaufteilung gab es auch weiterhin kaum Blößen, die vom Gegner hätten genutzt werden können. Nach rund zehn Minuten häuften sich zudem wieder die Fehlpässe auf beiden Seiten. Als erster reagierte Bayer-Trainer Bruno Labbadia auf die Leistung seiner Mannschaft. Bei seinem Doppelwechsel in der 63. Minute kamen Kroos für Barnetta und Renato Augusto für Vidal. Und schon drei Minuten später klingelte es. Nationalstürmer Stefan Kießling traf nach schöner Vorarbeit durch den gerade eingewechselten Kroos und Rolfes, die sich auf der Außenbahn durchsetzten. Kießling wurde nur wenige Minuten bald zum zweiten Mal Torschütze, diesmal allerdings nach einer Flanke der Kölner beinahe ins eigene Tor. In der 73. Minute gab es dann auch auf Kölner Seite eine Doppelwechsel. Chihi kam für Ehret, Vucicevic für Pezzoni. Aber statt des erhofften Umschwung entschied Schiedricher Sippel entschied nach einer Torraumsszene auf Elfmeter für Leverkusen, sehr zum Ärger der Kölner Spieler. Mondragon und Novakovic sahen beide Geld wegen Meckerns. Weil auch Ersatzspieler Scherz auf den Platz lief, um schlichten zu wollen, erhielt auch er eine Verwarnung. Der Ex-Kölner Helmes ließ sich davon aber nicht beeindrucken und verwandelte sicher zur 2:0-Vorentscheidung. Leverkusen hatte nun die klar besseren Torchancen. Bereits zwei Minuten nach dem Treffer tauchte Helmes erneut freistehend vor dem Kölner Tor auf, scheiterte aber an Mondragon. Die Mannschaft von Trainer Christoph Daum konnte in der Schlussphase nicht mehr entscheidend gegenhalten, auch wenn sie noch einmal alles versuchten. Gegen clevere Leverkusener war das zu wenig. Und in der Schlussminute dürften sich die Geißböcke noch bei ihrem Keeper bedanken, weil der gegen den eingewechselten Charisteas keinen dritten Treffer zuließ.

Köln bleibt mit 32 Punkte weiterhin Tabellenelfter. Der Abstand zu den Abstiegsplätzen verringerte sich allerdings durch das Unentschieden der Mönchengladbacher auf neun Punkte. Am kommenden Ostersamstag müssen die Kölner nach Dortmund.







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