27. 05. 2012
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ASV-Nachwuchssprinterin gewinnt zwei Meistertitel
Allerdings musste die 17-jährige Schülerin etwas länger auf die
Bestätigung ihres Titels warten. Erst nach einer Auswertung des
Zielfotos stand fest: Die LG ASV Deutsche Sporthochschule Köln hatte
eine deutsche Meisterin in ihrem Team.
Günther gewann den Endlauf mit einem denkbar knappem Vorsprung von
gerade einmal einer Hundertstel-Sekunde vor ihrer Konkurrentin Nadja
Bahl aus Potsdam in 11,94 Sekunden. Damit waren beide auch die
Einzigen, die die Zwölf-Sekunden-Marke unterboten. In der 4x100
Meter-Staffel landeten die Athetinnen der LG ASV mit deutlicherem
Vorsprung auf dem ersten Platz. 46,39 Sekunden lautete die Siegerzeit
und damit deutlich vor dem Team der Zweitplatzierten, die in 46,74
Sekunden den Zielstrich erreichten. Neben Leena Günther waren auch
Endrundenfinalistin Janina Kölsch (Siebte mit 12,27 Sekunden) sowie
Startläuferin Annika Huijgbregts und Kurvenläuferin Tanja Heitgen am
Staffelsieg beteiligt. „Als Janina als Schlussläuferin das Staffelholz
in der Hand hatte, wusste ich, dass wir das Rennen gewinnen“,
kommentierte LG ASV-Trainer Andreas Gentz die zweite Goldmedaille. An
der Bestleistung des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein schrammten die
vier Sprinterinnen nur um zwei Hundertstel Sekunden vorbei. Der Rekord
wird seit 2004 von der TSV Bayer Leverkusen gehalten. Günther gewann
neben ihren beiden Meistertiteln zudem auch noch eine Bronzemedaille
über die 200 Meter in 24,58 Sekunden, einer neuen persönlichen
Bestleistung.
Während Günther einen überragendes Wettkampfwochenende hinlegte,
verpasste die Siebtplatzierte des 100 Meter-Finales ihren Start und kam
mit enttäuschenden 12,27 Sekunden nur als Siebte ins Ziel. Mit einem
perfekten Start wäre auch Platz 3 drin gewesen, ist sich Trainer Gentz
sicher. Mit einem siebten Platz über 3000m mit 9:57.56 Sekunden konnte
auch Jana Janine Soethout eine überzeugende Leistung abliefern.
Soethout, die von Trainer Jürgen Jaenisch betreut wird, freute sich,
unter die besten acht Läuferinnen gekommen zu sein.
Eine gute Leistung zeigte auch Carolyn Müsse, die über 400m Hürden den
fünften Platz im B-Finale (64,80 sek) belegte. Knapp am 100
Meter-Finale der männlichen Jugend A vorbei sprintete Jens Fassbender,
Schützling von Trainer Helge Warias. Er verpasste das Finale nur knapp
mit 10,98 Sekunden, im Vorlauf lief Fassbender mit 10,95 Sekunden sogar
noch etwas schneller und lag dabei sogar im Bereich seiner Bestleistung
(10,94 Sekunden). Pech hatten die 4x100m-Staffeln der männlichen
B-Jugend und weiblichen A-Jugend. Beide Staffeln schieden durch
Wechselfehler in den Vorläufen aus und mussten ihre Hoffnungen auf eine
Finalteilnahme begraben. Norbert Stein zog trotz der Ergebnisse der
männlichen Jugendlichen eine positive Bilanz. „Die Ausbeute an
Medaillen, Platzierungen und persönlichen Bestleistungen lassen für die
Zukunft hoffen“, erklärte Stein abschließend.

























