27. 05. 2012
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Elton schafft den New York Marathon / Todesfall überschattet Veranstaltung
Zuvor hatte Elton angekündigt, trotz seiner Leibesfülle die
Marathonstrecke in einer Zeit von unter sechs Stunden zurücklegen zu
wollen. Dies habe er nun geschafft und könne zu Recht stolz auf sich
sein, wie
die Kölner Fernsehproduktionsfirma Brainpool TV GmbH am heutigen Montag
bekannt gab. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich ein für mich so gutes
Ergebnis erziele, habe aber während des gesamten Laufs nie daran
gezweifelt, dass ich es bis ins Ziel schaffen würde“, erklärte Elton im
Anschluss an das Rennen. Nach Angaben seines Arbeitgebers löschte Elton
seinen Durst nach dem Rennen erst einmal mit einem Bier.
36.000 Läufer am Start / Elton am Montag und Dienstag live bei Stefan Raab
Bei optimalem Laufwetter gingen am gestrigen Sonntag rund 36.000
Marathonis im „big apple“ an den Start. Zu den bekanntesten Prominenten
gehörten in diesem Jahr der siebenmalige Tour de France-Gewinner Lance
Armstrong oder die Ehefrau des US-Schauspielers Tom Cruise Katie
Holmes. Die kam erst Minuten nach Elton ins Ziel, wie es weiter hieß.
Anderen Berichten zufolge lief Katie Holmes indes fünf Stunden und 29
Minuten, womit sie in der Tat vor dem Deutschen gekommen wäre.
Unabhängig davon freute sich der deutsche Fernsehstar besonders über
die Unterstützung der deutschen Fans und Zuschauer an der Rennstrecke.
Zudem musste Elton den Marathon nicht alleine zurücklegen, ihm zur
Seite stand ein „tolles Läuferteam“, wie der Moderator einräumte. In
den kommenden zwei Sendungen wird die sportliche Leistung im Rahmen der
Raab-Sendung „TV Total“ zum Thema werden. Am Montagabend wird Elton per
Live-Schaltung aus New York eingeblendet, einen Tag später soll er
bereits wieder im Studio sitzen, „um sich von seinem Chef richtig
feiern zu lassen“, wie es in der Meldung weiter hieß. Hintergrund für
den Marathon war eine verlorene Wette.
Sportliche Sieger / Spannendes Finish bei den Frauen
Sportlich gesehen stand der New York-Marathon unter dem Eindruck des
Todesfalls von US-Läufer Ryan Shay bei den Samstag ausgetragenen
US-Trials für die Olympischen Spiele. Der 28-jährige Langstreckenläufer
stürzte nach gelaufenen neun Kilometern zu Boden und war trotz
sofortiger Erstbehandlung nicht mehr zu retten. Auch die
Vorausscheidung fand in diesem Jahr in New York statt. Der Kenianer
Martin Lel gewann den New York-Marathon mit einer Laufzeit von 2
Stunden, 9 Minuten und vier Sekunden. Spannend wurde es im Finish des
Frauen-Marathons. Auf den letzten 500 Metern konnte die Britin Paula
Radcliff – elf Monate nach der Geburt ihrer Tochter Isla – die
Äthiopierin Gete Wami erst überholen und dann distanzieren. Mit 2
Stunden, 23 Minuten und 9 Sekunden lief die 33-jährige Britin zudem
einen der schnellsten Marathons überhaupt. In New York siegte sie damit
zum zweiten Mal.

























