27. 05. 2012
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HIV-Infizierte nehmen am Marathon der Gay Games teil
Am morgigen Samstag startet der Marathonlauf der Gay Games. Am Schlusstag der siebentägigen Breitensportveranstaltung nehmen auch 20 HIV-positive Läuferinnen und Läufer an dem Rennen teil. "Be part of it", getreu diesem Motto nehmen auch die an AIDS erkrankten Läuferinnen und Läufer m Rennen teil. Für die Initiatoren zählt neben der sportlichen Leistung aber vor allem eines: Dass Menschen mit HIV-Infektion trotz ihrer schweren Krankheit ganz normal am Leben und auch an Sportveranstaltungen teilnehmen können. Das Unternehmen Abbott und Extremsportler Joachim Franz haben die Initiative "42 km of Cologne – be part of it" ins Leben gerufen. Franz ist zugleich auch Mitglied im Kuratorium der AIDS-Stiftung. Von der Stiftung kam ein Unterstützungsbeitrag in Höhe von 6000 Euro.
"Viele Menschen mit HIV leiden unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, einige Betroffene sind allerdings auch leistungsfähig und in der Lage, sportliche Herausforderungen zu meistern. Die Marathon-Initiative stärkt das Selbstwertgefühl HIV-positiver Menschen und gibt ihnen Kraft zur selbstbestimmten Bewältigung ihres Lebens", erklärte Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der AIDS-Stiftung. Bewerben konnten sich interessierte HIV-positive Menschen aus ganz Deutschland. Zum Programm gehörten regelmäßige ärztliche Kontrollen, jedem Teilnehmer wurde ein "Laufpate" an die Seite gestellt. Ein wichtiger Meilenstein war die erfolgreiche Teilnahme aller Läufer am Halbmarathon in Kassel Mitte Mai. Bereits die Initiative "Die 42 km von Berlin" 2008 hatte gezeigt, dass Marathonlaufen HIV-Positiven physisch und psychisch gut tut. Bei den untersuchten Teilnehmern wurde eine positive Auswirkung auf das Immunsystem und den Krankheitsverlauf beobachtet. Die Teilnehmer berichteten außerdem über mehr Vitalität, Leistungsfähigkeit und Selbstbewusstsein, hieß es dazu abschließend.
Mehr über die Initiative erfahren Sie im Web unter: www.42kmplus.de.

























