27. 05. 2012
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HRS Business Run: Am Ende schien die Sonne
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Noch eine Stunde vor dem geplanten Start des vierten HRS Business Run sah es gut aus, fast zu gut. Der Blick auf das Thermometer versprach ein Hitzerennen, die Luft war bedenklich schwül, aber die Sonne schien von einem eher wolkenarmen Himmel. Um 18:45 Uhr aber braute sich von Westen kommend etwas über den 8000 Köpfen der Teilnehmer der diesjährigen Großsportveranstaltung zusammen. Dunkle Wolken bauten sich zu einer regelrechten schwarzen Wand auf, kurz vor dem Start setzte dann heftiger Wind ein. Und genau das war auch der Grund für eine fast halbstündige Standpartie der wartenden Teilnehmer. Die Organisatoren aber warteten die Windböen und den anschließenden kurzen Schauer ab. Weil die Fünf Kilometer-Strecke aber über weite Strecken durch den Wald des Äußeren Grüngürtels führte, wollten die Veranstalter kein Risiko eingehen. Die bereits aufgewärmten Hobby-Sportler beeilten sich unterdessen, mit leichten Lockerungsübungen den Muskelapparat geschmeidig zu halten.
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Nachdem sich die dunkelsten Wolken über den Kölner Westen hinweg bewegt haben, ging es dann um kurz vor 19:30 Uhr los. In acht Gruppen wurden die Läuferinnen und Läufer, die in einer Mindestteamstärke von drei an den Start gingen, auf den Rundkurs geschickt. Nach 16:20 Minuten kam bereits der erste Läufer ins Ziel. Viele weitere sollten folgen. Bereits zum zweiten Mal wartete auf die Sportlerinnen und Sportler die Kulisse des Kölner Schmuckkästchens, des Rheinenergie-Stadions, auf die Ankommenden. "Das bekommt man ein zusätzlichen Schub auf den letzten Metern", bekannte einer der Eingelaufenen. Rund 1000 Zuschauer drängten sich an den Rand der Zielgerade und feuerten die Leichtathleten an. Und als schon mehr als die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Ziel war, ließ sich auch der Fixstern mit seinen wärmenden Strahlen in der spürbar abgekühlten Luft wieder blicken. So traf auch nach dieser Veranstaltung, die mit der After-Run-Party ab 22 Uhr noch bis weit in die Nacht hinein andauerte, der weise Satz zu: "Ende gut, alles gut".
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Auch die Prominenten, die sich zum Fototermin am Start aufgestellt hatten, kamen alle heil und zufrieden im Ziel an. Ex-Radprofi Marcel Wüst hatte sich wenige Tage zuvor bei einer anderen Sportveranstaltung nach einem unglücklichen Sturz eine Sehne am Handgelenk angerissen und die Hüfte geprellt. Folglich ließ es der durchtrainierte Modellathlet etwas ruhiger angehen. Gemeinsam mit anderen Prominenten kam er nach einer rund halben Stunde im Ziel an. Während man dem Kölner Radsportler die fünf Kilometer kaum ansah, machten andere einen etwas angestrengteren Eindruck. Ins Ziel aber kamen sie alle. Dass einige Läufer zwischenzeitlich am legendären Kölsch-Stand ein kurzes alkoholisches Päuschen machten, verdeutlicht den Spaßcharakter der Veranstaltung. Und genau das ist es, was die Veranstaltung ausmacht. Im kommenden Jahr wollen die Verantwortlichen weiter wachsen. Veranstalter Kai Lucius geht davon aus, dass dann die Schallmauer von 10.000 erreicht wird. Damit wäre die Kölner Veranstaltung in den erlesenen Club der Volksläufe aufgenommen, die eine solch hohe Teilnehmerzahl stemmen kann. Und daran hatte am gestrigen Abend niemand der Verantwortlichen Zweifel.
Weitere Informationen zur gestrigen Veranstaltung finden sie auch im Internet unter: www.business-run-cologne.de.

























