27. 05. 2012
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Köln-Marathon: Die 13.
Der Abwärtstrend der Vorjahre, der auch die Veranstalter des Köln-Marathons getroffen hat, ist gestoppt. Das erklärten am heutigen Donnerstag die Verantwortlichen der diesjährigen Sportgroßveranstaltung Köln-Marathon. 32.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich bislang zu den verschiedenen Disziplinen angemeldet. Selbst in der Königsdisziplin – der 42,195 Kilometer langen Marathonstrecke, haben sich mit etwas mehr als 10.000 Läuferinnen und Läufern wieder deutlich mehr Sportler angemeldet als in den Vorjahren. Die Gesamtzahl von derzeit rund 32.000 bedeutet sogar einen neuen Teilnehmerrekord für einen der größten Laufveranstaltungen in der Republik.
Damit liegt der Kölner Marathon derzeit hinter Berlin, Hamburg und Frankfurt am Main auf Rang vier der größten Stadt-Marathons. Als Laufveranstaltung sei man hingegen hinter dem Berlin-Marathon sogar die Nummer 2 in Deutschland, wie der Geschäftsführer der Köln-Marathon GmbH, Markus Frisch, auf der heutigen Pressekonferenz ausführte. Der Anstieg der Teilnehmerzahlen beim Marathonrennen hat aber noch einen anderen Grund. In diesem Jahr ist Köln nach über 20 Jahren wieder Austragungsort des bundesweiten Sparkassen-Marathons. Wegen des diesjährigen Hauptsponsors wird es zudem erstmals auch einen Straßenlauf über die Renndistanz von zehn Kilometern geben. Diese Strecke bleibt jedoch ausschließlich für Mitarbeiter der Sparkassen reserviert, 111 von ihnen sollen noch in diesem Monat verlost werden, hieß es dazu weiter.
Einer der Publikumslieblinge ist seit Jahren schon die deutsche Langstreckenläuferin und Olympiateilnehmerin Sabrina Mockenhaupt. Die Kölnerin wird auch in diesem Jahr wieder auf ihrer Lieblingsstrecke antreten, sehr zur Freude der Organisatoren. Für das Rennen am Sonntag in zwei Wochen wünscht sich Renndirektor Harald Rösch vor allem eine ruhige Witterung. In den vergangenen Jahren hatten die Organisatoren eher Pech mit dem Wetter. Neben einer regnerischen Witterung – für Marathonis eher das geringere Problem – war es vor allem ein böhiger Wind, der den Läuferinnen und Läufern auf der Strecke zu schaffen machte. An der guten Stimmung, da sind sich die Veranstalter sicher, wird aber auch eine widrige Witterung nichts ändern können. Einen Wunsch wollte sich Renndirektor Rösch aber trotzdem nicht nehmen lassen. Eine Siegerzeit im Männerwettbewerb von unter 2:10 Stunden. Dann wäre die 13. Auflage in allen Belangen eine Rekordveranstaltung.

























